KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
event
 
Freitag, 01. Februar 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
mit Julika Griem, Nina Verheyen und Johannes Franzen
Diskussion: Relotius Reloaded? Die Grenzen des „Storytelling“ in Journalismus, Literatur und Wissenschaft
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen

In den jüngsten Debatten um die Fälle Relotius, Menasse und Würger wird häufig gefragt: „Darf man das?“ In der Diskussionsrunde "Relotius Reloaded?" sollen schnell gelieferte Reflexe der Empörung und Routinen des gatekeeping hinterfragt werden. Angesichts ganz unterschiedlicher Varianten der Grenzüberschreitung wollen wir diskutieren, welche Unterschiede auf dem Spiel stehen und neu zu vermessen sind: Wo geht es um Erzähl-Kitsch, und aufgrund welcher Geschmacksurteile? Welchen Schaden richten bestimmte Erzählformen an, und wem nützen sie; wen erfreuen und wen ärgern sie? Und an welchen Punkten müssen wir darüber nachdenken, Alternativen zum allgegenwärtigen Anspruch der Erzählbarkeit von Individuen und Kollektiven zu entwickeln?

Hören Sie hier den Mitschnitt der vergangenen Veranstaltung:


Diskutanten:
Julika Griem, Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)
Nina Verheyen, Historikerin an der Universität zu Köln
Johannes Franzen, Postdoc im Graduiertenkolleg 2291 "Gegenwart/Literatur", Bonn

Moderation:
Hanna Engelmeier, wissenschaftliche Mitarbeiterin am KWI

Veranstalter:
Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI).

Pressekontakt:
Miriam Wienhold & Helena Rose
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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