KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
event
 
Donnerstag, 18. Juni - Freitag, 19. Juni
Veranstalter: Institut für Turkistik der Universität Duisburg-Essen und KWI
Conference: Coming to Terms with the Armenian Genocide: 100 Years On
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (Gartensaal), Goethestraße 31, 45128 Essen
Veranstalter: edition Körber-Stiftung

Die Aufarbeitung des armenischen Völkermords ist nicht nur Thema türkischer und armenischer Auseinandersetzungen, sondern hat auch internationale Relevanz. Die Tagung „Coming to Terms with the Armenian Genocide: 100 Years on“ vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA, der Türkei, Armenien und Deutschland, die sich der Erforschung vergangener Verbrechen widmen und die Vielfalt von Religionen und Ethnizitäten im Osmanischen Reich und der türkischen Republik herausarbeiten.

Soziolog/innen, Anthropolog/innen, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaftler/innen beleuchten den transeuropäischen Zusammenhang des Völkermordes während des Ersten Weltkriegs – besonders vor dem Hintergrund des deutsch-osmanischen Bündnisses, der Präsenz einer armenischen Diaspora in Deutschland und der Verarbeitung des Völkermords in der deutschen Literatur. Fragen bezüglich möglicher Analogien zwischen der Mets Yeghern (Die große Katastrophe) und der Shoah heben den Bedarf einer kontinuierlichen transnationalen Auseinandersetzung mit dem Thema hervor. In diesem Sinne diskutieren Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen gemeinsam mit Künstler/innen und Schriftsteller/innen Kernfragen der Anerkennung, des Vergebens und der Erinnerungskultur.

Die Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Die Tagung wird unterstützt von der Fritz Thyssen Stiftung.

Tagungsprogramm

Wissenschaftliche Leitung:
Volker Heins, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Kader Konuk, Universität Duisburg-Essen, Institut für Turkistik

Referentinnen und Referenten:
Marc Baer (London School of Economics and Political Science), Burak Çopur (Universität Duisburg-Essen), Fatma Müge Göçek (University of Michigan), Volker Heins (KWI), Rolf Hosfeld (Lepsius-Archive Potsdam), Stefan Ihrig (Van Leer Jerusalem Institute), Karin Karakaşlı (Journalist, Agos), Ohannes Kılıçdağı (Bilgi Üniversitesi), Kader Konuk (Universität Duisburg-Essen), Kristin Platt (Zentrum für Diaspora- und Genozidforschung, Ruhr-Universität Bochum), Meyda Yeğenoglu (Bilgi Üniversitesi), Alice von Bieberstein (Cambridge University)

Veranstalter:
Institut für Turkistik der Universität Duisburg-Essen und Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Inhaltlicher Kontakt:
Volker Heins, Tel.: 0201/7204-201, volker.heins@kwi-nrw.de

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 12. Juni mit vollem Namen per E-Mail bei Maria Klauwer, maria.klauwer@kwi-nrw.de, an.