Das interdisziplinäre und internationale Projekt „EnergieKulturRuhr“ beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie Ressourcenknappheit und Klimawandel bei gleichzeitig weltweit wachsendem Energiebedarf unsere Kultur und Gesellschaft bis zum Jahr 2050 verändern werden. Bereits seit Oktober 2009 führt RWE in diesem Rahmen eine sogenannte Online-Delphi-Befragung unter internationalen Experten und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen durch. Auch Robert B. Laughlin, Professor für Physik an der Stanford-Universität und 1998 Nobelpreisträger für Physik, nahm an der Befragug teil. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Podiumsdiskussion bei der Experten verschiedener Disziplinen über eine neue Energiekultur und mögliche Zukunftzsszenarien in Europa diskutieren. Zuvor wird Laughlin die Veranstaltung mit einem Vortrag eröffnen.
Das Projekt EnergieKulturEuropa ist eine Kooperation zwischen dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen und RWE. Das Jubiläum und das Kulturhauptstadtjahr in Essen waren Anlass, eine Brücke zwischen beiden Ereignissen zu schlagen und „EnergieKulturEuropa“ mit dem Wissen von Nobelpreisträgern und Nachwuchswissenschaftlern zu bereichern.
Referent:
Prof. Robert B. Laughiln ist Professor für Physik an der Stanfort-Universität. 1998 erhielt er den Nobelpreis für Physik für seinen Beitrag zur theoretischen Erklärung des fraktionellen Quanten-Hall-Effekts
DiskutantInnen:
Prof. Dr. Claus Leggewie ist Politikwissenschaftler und KWI-Direktor
Dr. Márta Somogyvári ist Wirtschaftswissenschaftlerin an der Universität Pécs und Präsidentin des „Internationalen Vereins für Erneuerbare Energien“.
Dr. Stefan Lechtenböhmer ist stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe „Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen“ am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie.
Bilge Demirkoz ist Physikerin, früher Forschungsinstitut CERN, aktuell Postdoctoral researcher am Institut für Physik der alternativen Energien der Universität Barcelona.
Die Veranstaltung wird per Livestream über www.energiekulturruhr.de übertragen.