KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

„Der Skandal der Vielfalt. Geschichte und Konzepte des Multikulturalismus“

Der Skandal der Vielfalt. Geschichte und Konzepte des Multikulturalismus
© KWI, Foto: Björn Liedgens
Buchvorstellung und Diskussion am 29. Oktober 2013 im KWI

Der Bau von Moscheen, das Tragen von Kopftüchern in Schulen, das jüdische und muslimische Beschneidungsritual – diese Themen rufen in Deutschland weiterhin erregte gesellschaftliche Debatten hervor. In seinem Buch „Der Skandal der Vielfalt. Geschichte und Konzepte des Multikulturalismus“ (Campus Verlag , Frankfurt am Main 2013) vertritt Volker Heins die These, dass der Streit um den Multikulturalismus grundlegende Fragen von Identität, Differenz und Solidarität berührt, die weder im Nationalstaat noch im vereinten Europa gelöst worden sind. Am 29. Oktober stellte der Sozialwissenschaftler das Buch im KWI vor und diskutierte mit Gästen und dem Publikum.



  • Podcast: „Der Skandal der Vielfalt" in acht Punkten, Einführungsvortrag von Volker Heins (15min)

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Volker Heins
© KWI, Foto: Björn Liedgens
Dr. habil. Volker Heins ist Leiter des Forschungsschwerpunktes "InterKultur" am KWI. Er lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Bochum und ist Faculty Fellow am Center for Cultural Sociology der Yale University, USA. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Soziologie der Demokratie, Konflikte um Menschenrechte und Interkulturalität in der Ideengeschichte.



Micha Brumlik
© KWI, Foto: Björn Liedgens
Prof. Dr. em. Micha Brumlik war bis zu seiner Emeritierung im Frühjahr 2013 Professor am Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt "Theorie der Erziehung und Bildung". Daneben leitete er von Oktober 2000 bis 2005 das Fritz Bauer Institut, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.


Darja Klingenberg
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Darja Klingenberg ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Migrationsforschung mit besonderem Schwerpunkt auf russisch-jüdische Migrationen im 20. Jahrhundert, Queer-feministische Theorie, Soziologie des Alltags und Erinnerungs- und Trauerdiskurse in politischen Bewegungen.


Claus Leggewie
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Prof. Dr. Claus Leggewie ist Direktor des KWI und Autor von "multi kulti. Spielregeln für die Vielvölkerrepublik" (Berlin: Rotbuch, 1993), "Moscheen in Deutschland. Religiöse Heimat und gesellschaftliche Herausforderung" (mit Bärbel Beinhauer-Köhler, München: C.H. Beck, 2009), "Zukunft im Süden. Wie die Mittelmeerunion Europa wiederbeleben kann" (Edition Körber-Stiftung 2012).
Miriam Wienhold, 12. Dez 2017 11:07