Goethe-Institut

"Scholars in Residence" des Goethe-Instituts am KWI


Über das Programm
Im Rahmen des Jahrs der Außenwissenschaftspolitik 2009 des Auswärtigen Amts hat das Goethe-Institut in Kooperation mit dem KWI das Residenzprogramm „Scholars in Residence“ initiiert, das mehrwöchige gegenseitige Gastaufenthalte hoch qualifizierter Nachwuchsforscher aus den internationalen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften vorsieht. Die Kooperation startete zunächst als Pilotprojekt zu den Themen Erinnerungskultur, Klimawandel und Kultur sowie Migration, später kamen weitere Schwerpunkte hinzu.

Ziel
Das Residenzprogramm soll den Ausbau internationaler wissenschaftlicher Kontakte unterstützen und den inner- und interdisziplinären Dialog zwischen Exponenten der „öffentlichen Wissenschaft“ fördern, die ein breites Publikum anspricht. KWI und Goethe-Institut versprechen sich von dieser dialektischen Perspektive einen Zugewinn an Aktivität im Kulturprojekt- und Forschungsbereich. Von der Vernetzung der Wissenschaftsszenen erwarten sich die Partner die Entfaltung einer produktiven Eigendynamik, von den Gastaufenthalten die Gewinnung neuer Botschafter und Türöffner für Deutschland im Ausland.

Ausschreibung: Scholars in Residence 2012/2013


Das Goethe-Institut und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen suchen wieder „Scholars in Residence“. Das Residenzprogramm für NachwuchswissenschaftlerInnen fördert den Wissenschaftsaustausch, indem es Gastaufenthalte von Forschenden aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften bei KollegInnen in Deutschland beziehungsweise im Ausland ermöglicht. Junge WissenschaftlerInnen bekommen auf diese Weise die Chance, im internationalen Kontext intensive Kontakte zu anderen ForscherInnen zu knüpfen, gemeinsam Projekte zu initiieren und durchzuführen sowie langfristige bilaterale Kooperationen zu entwickeln. Im Rahmen der Schwerpunktthemen bilden jeweils ein ausländischer Wissenschaftler/eine ausländische Wissenschaftlerin sowie ein deutscher Wissenschaftler/eine deutsche Wissenschaftlerin ein Tandempaar.

Die Aufenthaltsdauer im Gastland beträgt zwischen sechs und acht Wochen. Der internationale Scholar reist ab dem 15. Oktober 2012, der Gegenbesuch des deutschen Scholar erfolgt ab dem 1. Januar 2013.

pdf iconHier finden Sie die ausführliche Ausschreibung.
pdf iconHier finden Sie den Bewerbungsbogen.


Termine 2011


Gäste: Giovanna d’Amico
Moderation: Benno Nietzel

Gäste: Kosal Path
Moderation: Christian Gudehus

Gäste: Carolina Castro Osorio, Imke Schmidt und Ryoko Yamamoto
Moderation: Christof Mauch

Gäste: Carolina Castro Osorio, Björn Ahaus
Moderation: Imke Schmidt

Gäste: Ryoko Yamamoto, Ulrike Eberle
Moderation: Imke Schmidt

Gäste : Purba Banerjee und Ronald Kurt
Moderation: Frank Heidemann

Gäste : Susanne Beer, Giovanna D‘Amico und Kosal Path
Moderation: Andreas Ströhl und Andreas Wirsching


Teilnehmer 2011/2012


Ab Oktober 2011 kommen zunächst die ausländischen Wissenschaftler/innen nach Essen, im Anschluss folgt die Rückbegegnung im Ausland.

Kultur und Konflikt / Erinnerungskultur

Susanne Beer
© privat
Susanne Beer ist Junior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen im Forschungsprojekt „Referenzrahmen des Helfens“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Politische Philosophie der Moderne, Nationalismus, Holocaustforschung, Methoden der empirischen Sozialforschung, Kultursoziologie und Geschlechtersoziologie.





Kosal Path
© privat
Kosal Path ist Lehrbeauftragter an der School of International Relations an der Universität von Südkalifornien in Los Angeles. Sein Forschungsschwerpunkt ist der Widerstand gegen den Genozid mit den Schwerpunkten Menschliche Sicherheit, Genozid in Kambodscha, kambodschanische Gesellschaft nach dem Genozid.





Giovanna D’Amico
© privat
Giovanna D’Amico ist Postdocstipendiatin der Universität Turin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die faschistischen Staaten, politische Verfolgung, post-faschistische Staaten und die Reintegration der Juden.








Kultur und Konflikt

Prof. Dr. Ronald Kurt
© privat
Prof. Dr. Ronald Kurt ist Professor für Soziologie an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Er ist zudem Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Interkultur, Indien und kulturelle Beziehungen.






Purba Banerjee
© privat
Purba Banerjee lehrt an der Visva-Bharati University in Shantiniketan in Indien mit den Forschungsschwerpunkten Kulturelle Konflikte, modernes Indien, sozialreligiöse Politik.








Klima

Imke Schmidt
© privat
Imke Schmidt ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Kulturwissenschaftlichen Institut, Center for Responsibility Research. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Unternehmensverantwortung, Konsumentenverantwortung, Interkulturelle Kommunikation und Kompetenz sowie Nachhaltige Lebenszyklen.




Ryoko Yamamoto
© privat
Ryoko Yamamoto lehrt an der Kogakuin Universität in Tokio mit den Forschungssschwerpunkten Umweltbedingte Ingenieurwissenschaften und Treibhauseffekt.








Carolina Castro Osorio
© privat
Carolina Castro Osorio arbeitet an der Nationalen Universität von Kolumbien. Ihr Forschungsgebiet ist Umweltgeschichte und ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kultur der Staatsbürgerschaft, kultureller Wandel und Umwelt sowie urbane Kultur.







Teilnehmer und Programm 2010/2011


Teilnehmer und Programm 2009/2010


Kristof Hoppen, 01. Feb 2012 11:32