KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Projektbereiche

Projekt Anwendung von Methoden und Prozessen zur partizipativen Bürgerbeteiligung bei ökologisch relevanten Investitionsentscheidungen – Fallbeispiel: Straßentunnelfilter

Leitung: Claus Leggewie
Jan-Hendrik Kamlage

Projektkonsortium:
Fraunhofer Institut Umsicht, Institut für Organisationskommunikation (IFOK GmbH), Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Relevante Termine:
27.04.2012 1. Sitzung/ Tunneldialog in Schwäb. Gmünd
25.05.2012 2. Sitzung / Tunneldialog in Schwäb. Gmünd
3. Sitzung/ Tunneldialog (noch nicht terminiert)
19.07.2012 Abschlussveranstaltung

Mitarbeiter: Marten Düring, Eva Wächter und Ivo Gruner

Welche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat die Tunnelabluft des Einhorn-Tunnels in Schwäbisch Gmünd und welchen Nutzen brächte der Einbau eines Tunnelfilters? Erkenntnisse zu diesen Themen soll ein Bürgerdialogprozess liefern, der in Schwäbisch Gmünd gestartet ist.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region können sich an dem Tunneldialog mit Experten aus Technik und Verwaltung sowie der Politik beteiligen. Das Ergebnis der Beratungen soll im Rahmen von vier öffentlichen Veranstaltungen in sechs Monaten gemeinsam erarbeitet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das neuartige Projekt als Modell zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Großprojekten. Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) begleitet das Beteiligungsverfahren wissenschaftlich. Dabei werden zum einen die Konfliktstrukturen und Themen des Für und Wider eines Tunnelfilters vor Ort netzwerkanalytisch abgebildet und so eine Landkarte des Konfliktes erstellt. Zum zweiten werden das Dialogverfahren und seine Wirkungen genauer evaluiert. Dabei werden sowohl die Wirkungen des Verfahrens auf den Informationsstand und die Meinungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst als auch Bewertungen der Verfahrensqualität vorgenommen. Durch die Analyse der Verfahrensqualität können Aussagen über die Güte des Beteiligungsverfahrens und etwaige Probleme gemacht werden.