KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Projektbereiche

Projekt Praxis Europa

Praxis Europa



Europa ist längst da. Wir alle machen es jeden Tag.


Praxis Europa ist ein Tagungs-Format, bei dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Sektoren der Gesellschaft zusammentreffen, um eine Lern- und Handlungsgemeinschaft für Europa zu bilden. Die Hypothese ist, dass hier ein neues supranationales und interkulturelles Format von Kooperation emergiert.

Praxis Europa“ findet erstmals vom 20.-22. Oktober auf Zeche Zollverein statt. Veranstalter sind das Käte Hamburger Kolleg/Centre for Global Cooperation Research Duisburg und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen, Partner das Ruhr Museum und PACT Zollverein.

Das aktuelle Programm zur Tagung finden Sie hier. Die Teilnahme am Netzwerktreffen ist nur auf Einladung möglich, die beiden Abendveranstaltungen sind öffentlich zugänglich:


Zur Vorbereitung der Tagung wurden fünf europäische „Praxisfelder“ identifiziert: Cosmopolitan Europe, Social Europe, Global Cooperation, Beyond Bologna und European Sites of Practice. Aus den Diskussionen innerhalb der Praxisfelder, die von Patinnen und Paten im Vorfeld der Tagung vorbereitet werden, entsteht je ein Workshop, der sich mit europäischen Zukunftsaufgaben beschäftigt, die nur auf supranationaler Ebene sinnvoll adressiert werden können.
Die Tagungssprache ist Englisch, eingeladen wurden 40 Europäerinnen und Europäer aus der gesamten EU und aus mehreren Anrainerstaaten. Eine öffentliche Abendveranstaltung widmet sich der Rolle Europas in der Entwicklung digitaler Öffentlichkeiten; bei einer zweiten öffentlichen Abendveranstaltung – dem „Europäischen Salon“ – werden im Essener Grillo-Theater Essays und literarische Stücke zu Europa vorgetragen, die von international renommierten Autor/innen eigens für Praxis Europa verfasst wurden.

Zur Ergebnissicherung von Praxis Europa wurde neben der Konferenz-Website eine Video-Dokumentation durch einen Filmemacher in Auftrag gegeben. Durch sie soll der Prozess der Kooperation auch atmosphärisch einfangen werden. Wichtige Thesen werden in der Dokumentation thematisch gruppiert, montiert und, um Kommentare ergänzt, einer größeren interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Weitere Informationen unter: www.praxiseuropa.net/essen2017

Ansprechpartner am KWI: Roman Léandre Schmidt