Prof. Dr. Norbert Schröer - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Prof. Dr. Norbert Schröer


Kontakt

Fakultät für Geisteswissenschaften
Institut für Kommunikationswissenschaft
Universität Duisburg-Essen
Universitätsstraße 12
45117 Essen

Biographie

seit August 2010 Co-Leiter des Forschungsprojekts "Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten", das an der Universität Duisburg-Essen im Fachbereich Geisteswissenschaften und am Kulturwissenschaftlichen Institut durchgeführt wird.

Seit 2009 Professur für 'Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt qualitative Methoden' an der Hochschule Fulda, FB Sozial- und Kulturwissenschaften

2002-2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Geisteswissenschaften der Universität Duisburg Essen

Seit 2002 Dozent für die Verfahren der Qualitativen Sozialforschung an der Fakultät für Soziologie und Empirische Sozialforschung der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotionsstudiengang)

2001-2002 Gastprofessur an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Wien

Seit 2001Privatdozent am Fachbereich Geisteswissenschaften im Fach Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen

2001 Habilitation am Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität -GH- Essen, Thema der Habilitationsschrift ‘Verfehlte Verständigung? Kommunikationssoziologische Fallanalyse zur interkulturellen Kommunikation’

1997 - 1999 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft

1991 - 1997 Wissenschaftlicher Angestellter im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften der Fernuniversität Hagen GH und dann im Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Essen GH

1991 Promotion zum Dr. rer. soc. im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften der Fernuniversität Hagen GH

1985 - 1988 Wissenschaftlicher Angestellter im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften der Fernuniversität Hagen GH

1977 - 1985 Studium an den Universitäten Bochum und Essen GH für das Lehramt für die Sekundarstufen II und I in den Fächern Sozialwissenschaften und Deutsch; Abschluss mit dem 1. Staatsexamen Referendariat für das Lehramt für die Sekundarstufen II und I; Abschluss mit dem 2. Staatsexamen

1974 - 1978 Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Dortmund und an der Universität Essen GH, dann: Berufspraktisches Anerkennungsjahr; Zuerkennung des akademischen Grades 'Sozialpädagoge, grad.' und der Berufsbezeichnung 'Staatlich anerkannter Sozialpädagoge'

Forschungsschwerpunkte

Qualitative Sozialforschung; Hermeneutische Wissenssoziologie; Feldforschung; Strafrechtssoziologie, insbes. Polizeisoziologie; Interkulturelle Kommunikation

Publikationen

Probleme der objektiven Hermeneutik. Studienbrief der Fernuniversität Hagen (gemeinsam mit J. Reichertz). Hagen 1987

Die Vernehmungsvorbesprechung. Zur strukturanalytisch-wissenssoziologischen Rekonstruktion des Handlungstyps 'Polizeiliches Vernehmen Beschuldigter'. Hagen (Dissertationsschrift) 1990; publiziert als: Der Kampf um Dominanz. Hermeneutische Fallanalyse einer polizeilichen Beschuldigtenvernehmung. Berlin, New York 1992

Verfehlte Verständigung? Kommunikationssoziologische Fallanalyse zur interkulturellen Kommunikation (Habilitationsschrift). Konstanz 2002
Interkulturelle Kommunikation. Einführung. Essen 2009

Interpretative Sozialforschung. Auf dem Wege zu einer hermeneutischen Wissenssoziologie. Opladen 1994

R. Hitzler und J. Reichertz, N. Schröer: Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte zur Theorie der Interpretation. Konstanz 1999

J. Reichertz, N. Schröer: Hermeneutische Polizeiforschung. Opladen 2002

Umriß einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: N. Schröer (Hg.). Interpretative Sozialforschung. Auf dem Wege zu einer hermeneutischen Wissenssoziologie (9-25). Opladen 1994

Erheben, Auswerten, Darstellen.(gemeinsam mit J. Reichertz). In: N. Schröer (Hg.). Interpretative Sozialforschung. Auf dem Wege zu einer hermeneutischen Wissenssoziologie (56-84). Opladen 1994

Strukturanalytische Handlungstheorie und subjektive Sinnsetzung. Zur Methodologie und Methode einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: T. Sutter (Hg.). Die Beobachtung verstehen, das Verstehen beobachten (273-302). Opladen 1997

Wissenssoziologische Hermeneutik. In: R. Hitzler und A. Honer (Hg.). Sozialwissenschaftliche Hermeneutik (109-129). Opladen 1997

Parzival, Don Quichotte oder Joe Crocodile Dundee. Zum Eintritt des Feldforschers in sein Handlungsfeld. In: auslegen 50: 81-90, 1999

Zum Stellenwert subjektiver Sinnsetzungsprozesse in der hermeneutischen Wissenssoziologie. In: H. Schwengel und B. Köpken (Hg.). Grenzenlose Gesellschaft? (Kongreß der deutschen Gesellschaft für Soziologie) Bd. 2 (704-706). Pfaffenweiler 1999

Das Arbeitsfeld einer hermeneutischen Wissenssoziologie (gemeinsam mit R. Hitzler und J. Reichertz). In: R. Hitzler, J. Reichertz, N. Schröer (Hg.). Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte einer Theorie der Interpretation (9-13). Konstanz 1999

Hermeneutisch-wissenssoziologische Polizeiforschung (gemeinsam mit J. Reichertz). In: J. Reichertz; N. Schröer (Hg.). Hermeneutische Polizeiforschung. Opladen 2002

Die dialogische Anverwandlung - Zur Ausdeutung fremdkultureller Daten mit Hilfe von ,Co-Interpreten’. In: J. Dreher und P. Stegmaier (Hg.). Zur Unüberwindlichkeit kultureller Differenz. Grundlagentheoretische Reflexionen. (21-234). Konstanz 2007

Hermeneutic Sociology of Knowledge for Intercultural Understanding. in: Forum: Qualitative Social Research (FQS). Vol. 10, No. 1, Art. 40

Intersubjektivität, Perspektivität und Zeichenkonstitution. Kommunikation als pragmatische Abstimmung perspektivgebundener Deutungsmuster. In: R. Hitzler, J. Reichertz, N. Schröer (Hg.). Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte zur Theorie der Interpretation (187-212). Konstanz 1999

Was heißt hier eigentlich ‘Sprechen’? Läßt sich Bourdieus “Ökonomie des sprachlichen Tausches” für die Kommunikationswissenschaft nutzen? Erscheint in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 3/2002: 37-52

Quasi-ideales Zeichensystem und Perspektivität. Zur intersubjektiven Konstitution sprachlicher Zeichensysteme in der Protosoziologie Thomas Luckmanns. in: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie 1/2002: 105-118

Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten: zu kommunikativen Aushandlungen in gemischtkulturellen Flugbegleitercrews. In: Florian Kreuzer und Silke Roth (Hrsg.). Transnationale Karrieren. Biographien, Lebensführung und Mobilität (158-173) Wiesbaden 2006