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Michaela Christ


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Kulturwissenschaftliches Institut
Goethestraße 31
45128 Essen
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Biographie

seit 2010 Associate Research Fellow am Center for Interdisciplinary Memory Research und Stipendiatin der Fritz Thyssen Stiftung im Forschungsprojekt Referenzrahmen von Kriegsverbrechen.

Seit 2008 Tribunal in Kambodscha: Die Aufarbeitung des Genozids der Roten Khmer (1975-79).

2007 „Kinder über den Holocaust. Frühe Zeugnisse 1944-1948“; Editionsprojekt des Zentrums für Lehrerbildung und Schulforschung der Universität Leipzig, des Jüdisch Historischen Instituts Warschau und des Vereins “Gegen Vergessen Für Demokratie”.

2005 -2009 Promotionsprojekt (Prof. Dr. Harald Welzer ): Die Dynamik des Tötens. Über die Ermordung der Berditschewer Juden. Ukraine 1941-1944. Gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.

2004-2005 Research Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen im Forschungsprojekt „Sozialpsychologie des Massenmords“

Seit 2000 in der historisch-politischen Bildungsarbeit für Gewerkschaften und freie Bildungsträger tätig. Themenschwerpunkte: Antisemitismus, Nationalsozialismus, Antirassismus, Gewaltprävention.

Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Pädagogik

Forschungsschwerpunkte

Theorie und Geschichte kollektiver Gewalt im 20./ 21. Jahrhundert, Holocaustforschung, Soziologie der Körper, Soziologie des Raumes

Publikationen

Michaela Christ, (Un)sichtbare Körper. Über die Wirkungsmächtigkeit von Körperbildern in Zeiten der Verfolgung. In: Medaon. Magazin für Jüdisches Leben in Forschung und Bildung 2/2008.

Feliks Tych, Alfons Kenkmann, Elisabeth Kohlhaas, Andreas Eberhardt (Hrsg.) unter Mitarbeit von Michaela Christ u.a., Kinder über den Holocaust. Frühe Zeugnisse 1944-1948. Interviewprotokolle der Zentralen Jüdischen Historischen Kommission in Polen, Berlin 2008.

Harald Welzer unter Mitarbeit von Michaela Christ, Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden, Frankfurt am Main 2005.