Dr. Linda Supik - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Bild vonDr. Linda Supik

Dr. Linda Supik


Kontakt

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Goethestraße 31
45128 Essen
Tel: +49 (0)201 - 7204-261

Biographie

Seit Mai 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsschwerpunkt InterKultur des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)

8-9 Oktober 2015 Internationale Konferenz „Measuring Ethnicity and Migration

Mai 2014 - April 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsschwerpunkt "Bildung und Diversity" an der Katholischen Hochschule NRW Abteilung Münster (1/2 Stelle)

April 2013 – Juli 2014 Lehraufträge am Institut für Erziehungswissenschaft der WWU Münster sowie an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Februar 2008 – April 2013 Dissertation „Statistik und Rassismus. Die statistische Erfassung von „Rasse“/Ethnizität und die Messung von Diskriminierung am Beispiel des britischen Zensus“. Betreut durch Prof. Dr. Helma Lutz und Prof. Dr. Thomas Lemke, Goethe Universität Frankfurt.

Februar 2008 – März 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt (3/4 Stelle)

März – April 2009 Visiting Researcher am Institute of Education, University of London

April 2006 – Jan 2008 Koordination der Arbeitsstelle für Interkulturelle Pädagogik der WWU Münster

April 2006 – Februar 2007 Lehraufträge am Institut für Soziologie Münster

Oktober 1997 – Februar 2005 Studium der Soziologie, Politikwissenschaft, Niederlande-Studien und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Forschungsschwerpunkte

Multikulturalismus, Rassismus, Diskriminierung und Gleichstellungspolitik, Messung von Diskriminierung, Statistische Erfassung von Ethnizität, Intersektionalität und Mehrfachdiskriminierung, Geschlechterforschung, Bildungswesen und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft, Postkoloniale Theorie, Grundrechte in der Europäischen Union

Publikationen

Monografien:

2014 Statistik und Rassismus. Das Dilemma der Erfassung von Ethnizität. Frankfurt am Main (Campus). Rezensiert von Catharina Peeck und Stefanie Weuffen

2005 Dezentrierte Positionierung. Stuart Halls Konzept der Identitätspolitiken. Bielefeld (transcript).
rezensiert in Peripherie, Heft 103 (2006) S.386-391 von Jens Kastner

Herausgeberinnenschaft:

2011 Helma Lutz, Maria Teresa Herrera Vivar & Linda Supik (eds.) Framing Intersectionality. Debates on a multi-faceted Concept in Gender Studies, Aldershot: Ashgate.

2010 Hrsg. gemeinsam mit Maria Teresa Herrera Vivar und Helma Lutz: Fokus Intersektionalität. Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzeptes. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften. (=Geschlecht und Gesellschaft Band 47) 2. Auflage erscheint Herbst 2012

Artikel:

2015 Brigitte Hasenjürgen und Linda Supik: Rassismus und andere Behinderungen. Förderschüler_innen aus südosteuropäischen Familien berichten von Barrieren auf ihrem Bildungsweg. In: Veronika Fischer; Marianne Genenger-Stricker; Angelika Schmidt-Koddenberg (Hg.): Diversität und Disparität. Referenzrahmen für Soziale Arbeit in Schule. Wochenschau-Verlag/Debus-Pädagogik, S. 181-200.

2014 Interview anlässlich des Todes von Stuart Hall: „... zeigen, wie tief und weit wir in den Strukturen drinstecken...“ Positionierung im Gespräch mit Ingo Pohn-Lauggas und Linda Supik. Interview für die Bildpunkt, Zeitschrift der Gewerkschaft Bildende Kunst, Österreich.


2014 Making Up Ethnicities in der amtlichen Statistik. Working Paper Series “Gender, Diversity and Migration” No.1 des Institut für Soziologie, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main.

2014 Gleichzeitigkeit und Überschneidung – Intersektionalität macht Diversity aus. Beitrag für eine Publikation im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft hat viele Gesichter“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

2012 Count me in, count me out – Das dritte Geschlecht im Zensus oder Geschlechter und Sexualitäten, die zählen. In: Eva Sänger, Malaika Rödel (Hg.): Biopolitik und Geschlecht. Zur Regulierung des Lebendigen. Bd. 35 Forum Frauen und Geschlechterforschung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS, Münster: Westfälisches Dampfboot, 152-175.

2011 gemeinsam mit Maria Teresa Herrera Vivar und Helma Lutz: Framing Intersectionality: An Introduction. In: Framing Intersectionality. Debates on a multi-faceted Concept in Gender Studies, Aldershot: Ashgate, 1-22.

2010 gemeinsam mit Maria Teresa Herrera Vivar und Helma Lutz: Fokus Intersektionalität – Eine Einleitung. In: Dies., Fokus Intersektionalität. Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften. (=Geschlecht und Gesellschaft Band 47), 9-30.

2010 mit Petra Rostock: Questioning Transnationalism at the Centennial of the German Sociological Society. 35th Congress of the German Society for Sociology, October 11th-15th, 2010 in Frankfurt/ Main. In: Global Dialoges, Vol. 1, Issue 2.

2009 Mehrfachdiskriminierung als Intersektionalität verschiedener Diskriminierungsdimensionen. In: Tangram 23, Bulletin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR, Themenheft Mehrfachdiskriminierung, 36-39.

2009 Eine produktive Verbindung? Gender und Diversity. In: UniReport 07/2009, 12.

2008 gemeinsam mit Marianne Krüger Potratz: Deutsch als Zweitsprache in der Lehrerbildung, in: Bernt Ahrenholz und Ingelore Oomen-Welke (Hg): Deutsch als Zweitsprache, Winfried Ulrich (Hg) Deutschunterricht in Theorie und Praxis (DTP), Band 9, Baltmannsweiler, Schneider Verlag Hohrengehren, 298-311.

2002 GFPS – und dann? Ergebnisse einer Verbleibestudie deutscher, polnischer und tschechischer StipendiatInnen. In: Hin und Her. Vierteljahresschrift der Gesellschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa. Heft 3/2002, 15-17.

Studien:

2010 Gomolla, M. unter Mitarbeit von Sylvester, I., Supik, L. und Driever, J.: "Kinderwelten – Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen. Bundesweites Disseminationsprojekt (Baden-Württemberg, Niedersachsen, Thüringen)". Abschlussbericht der wissen-schaftlichen Begleitung. Hamburg; Berlin 2010. (106 S.)

2002 Evaluation des gemeinsamen Stipendienprogramms von GFPS e.V., GFPS Polska und Janua Linguarum Reserata, 1984-2000. Bericht. Münster. (37 S.)

Vorträge:

2015 „Pfeile, Diagramme, Torten - Werden die Themen und Probleme der Einwanderungsgesellschaft angemessen erfasst?“ Podiumsdiskussion auf der Tagung „Vermessung der Einwanderungsgesellschaft“ der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin am 2.12.2015. (eingeladen)

2015 „Die statistische Sichtbarkeit von wem? Amtliche Erfassung von Vielfalt in Deutschland und England“ Vortrag auf der Konferenz „Postmigrantische Gesellschaft?! Kontroversen zu Rassismus, Minderheiten und Pluralisierung“ der Akademie des Jüdischen Museums Berlin & Rat für Migration am 13.11.2015 Videomitschnitt (eingeladen)

2015 „Collecting ethnic data? No big deal or not an option? A European exchange of experiences“ Roundtablediscussion im Rahmen der Konferenz „Measuring Ethnicity“ am 8. Oktober 2015 im KWI, Essen. Audiomitschnitt

2015 „Why isn’t my professor black?“ Roundtable im Rahmen der 5th Biennial Afroeuropean Conference in Münster am 17.09.2015. (eingeladen)

2015 „Statistical visibility of diversity? Towards a European collection of equality data. Why it is important to collect data, but not sort people by ethnicity“ Paper presented at the European Sociological Association (ESA) congress in Prague, August 25-28 2015.

2015 „Statistik und Rassismus. Vom anders zählen, die Anderen zählen und der Macht der großen Zahlen.“ Vortrag in der Münsteraner Ringvorlesung Migration und Bildung am 28.4.2015. (eingeladen)

2015 „Multiple Choice – Das Dilemma statistischer Erhebungen“ Roundtable am 4.2.2015 im Rahmen der Diversityvortragsreihe der Universität Göttingen. (eingeladen)

2014 „Die statistische Erfassung der Bevölkerung nach Ethnizität in Großbritannien“ Vortrag bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Berlin am 14.5.2014

2013 „Statistik und Rassismus. Die Erfassung von „Rasse“/Ethnizität im britischen Zensus“ Vortrag auf der Tagung „Migration, Integration und Demokratie“ des Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Soziologie der Universität Hamburg und der DGS-Sektion Migration und ethnische Minderheiten am 24./25. Oktober 2013.

2013 „(Anti-)Diskriminierung. Soziale Gerechtigkeit und Schubladendenken.“ Vortrag in der Ringvorlesung „Migration und Bildung“ an der Universität Münster am 02.02.2013.

2011 „Herausforderungen der Intersektionalität für die Debatte um Mehrfachdiskriminierung.“ Vortrag an der Freien Universität, Berlin am 14.12.2011 im Rahmen der Ringvorlesung „Gleichberechtigung und Anerkennung von Differenz“.

2011 “Statistics, Racism, and Non-Discrimination. The Case of the British Census.” Vortrag auf der International Summer School “Classifications and the Construction of Belongings”, 20.-23. September 2011 in Essen.

2011 „Wie weiter mit der Intersektionalität? (Un-)sichtbarkeiten, Privilegien, Reflexivität“ Vortrag am 26. Mai 2011 an der Graduiertenschule der Universität Heidelberg.

2010 “Counting by ‘race’? Die Frage nach Ethnizität in der englischen Volkszählung“, Vortrag im Arbeitskreis Staatstheorie am Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main am 14. Januar 2010 in Frankfurt am Main.

2009 “How to work exactly with fuzzy concepts? - On the fuzziness of discriminatory grounds, dimensions of social structure and positions of identity” Vortrag auf der Tagung “Second European Conference on Multidimensional Equality Law Investigating the triangle between racial, gender and disability discrimination” am 23. März 2009 in Leeds, UK.

2008 „Bedeutung und Relevanz von Mehrfachdiskriminierung“, Vortrag auf der Tagung „Diskriminierung: einfach – doppelt – mehrfach?“ am 12. November 2008 an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten, Schweiz.

2008 „Made in Germany“- eingeladene soziologische Expertin in einer Diskussionsrunde über die Im-agekampagne „Du bist Deutschland“ beim Open Ohr Festival am 11.Mai in Mainz.