Dr. rer.pol.; MAE Jeannette Behringer - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
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Dr. rer.pol.; MAE Jeannette Behringer


Kontakt

Fachstelle Gesellschaft & Ethik
Abteilung Bildung/Ev.-ref. Landeskirche
Hirschengraben 7
CH-8001 Zürich

Biographie

Seit April 2012 Studienleiterin in der Fachstelle Gesellschaft & Ethik der Abteilung Bildung der ev.-ref. Landeskirche Zürich.

Von 2009-2012 Studienleiterin für Sozialethik am ev. Studienzentrum Boldern (b. Zürich).

Von 2002-2009 Fachreferentin für Zivilgesellschaft und Bürgerschaftliches Engagement an der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Von 1995-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Projekt „Climate and Environment in Alpine Regions“ (CLEAR) an der ETH Zürich.

Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Augsburg und Freiburg i.Brsg. sowie der Angewandten Ethik an der Universität Zürich.

2001 Promotion (Politische Soziologie) an der Universität Stuttgart zum Thema Qualitätsfaktoren neuer partizipativer Verfahren aus akteurszentrierter Perspektive als Beitrag zur Legitimität (Prof. Ortwin Renn).

2002 PostDoc Stipendiatin am Collegium Helveticum ETH Zürich/Universität Zürich mit dem Projekt „Wissensgenerierung in partizipativen Prozessen“ (Prof. Helga Nowotny).

2013 Master for Applied Ethics im Bereich Politische Ethik mit einer Arbeit zum Thema Moral als Legitimationsquelle für politisches Handeln (Prof. Francis Cheneval).

Seit 2010 Mitglied der Forschungskommission der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG), Zürich; seit 2010 Sprecherin und stellvertretende Sprecherin der AG „Engagement und Partizipation in Europa“ des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (Berlin); seit 2011 Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Mitarbeit, Bonn.


Forschungsschwerpunkte

Politische Partizipation; Soziale Partizipation; Demokratieentwicklung (Formen direkter Demokratie; „Postdemokratie“); Zivilgesellschaft


Publikationen

Aufsätze:

Delegieren, diskutieren, protestieren: Von der „Krise der Repräsentation“ zur „Beteiligungskultur“? In: Teilhaben und Mitgestalten. Beteiligungskulturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Reformierte Kirche Kanton Zürich/Stiftung Mitarbeit. Reihe Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten Nr. 26. Bonn 2014. S. 7-30.

Freiwilliges Engagement – zwischen Partizipation und Teilhabe? Elemente eines politischen Potenzials. In: Von Schnurbein, Georg/Wiederkehr, Daniel/Ammann, Herbert (Hrsg.): Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit und Professionalisierung. Tagungsband der 6. Europäischen Freiwilligenuniversität vom 31. August bis 3. September 2011 in Basel. Zürich 2013. S. 108-122.

Zwei Schritte vor und einer zurück? Bürgerbeteiligung in der Schweiz am Beispiel der Alpentransitpolitik. In: Umwelt und Mensch – Informationsdienst Umwelt und Mensch. Ausgabe 2. Berlin 2013. S. 159-164.

Bürgerschaftliches Engagement in der „Postdemokratie“. Bedingungen für ein demokratisches Potenzial. In: Ethik und Gesellschaft 2/2012: Demokratie und Sozialethik. S. 1-24.

Engagementpolitik in Österreich und der Schweiz. In: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen. 23. Jg., Heft 4/2010. S. 33-45.

Zivilgesellschaft in der Demokratie. Auf dem Weg in ein „neues Zeitalter“ demokratischer Qualität? In: Der Bürger im Staat. 57. Jahrgang, Heft 4/2007. S. 204-211.

Monographien und Dokumentationen:

Teilhaben und Mitgestalten. Beteiligungskulturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Reihe Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten Nr. 26. Reformierte Kirche Kanton Zürich/Stiftung Mitarbeit (Hg.). Bonn 2014

Political Leadership in Zeiten der Politikverdrossenheit: Legitimitätsressource Moral? MAS-Arbeit im Weiterbildungsstudiengang Master of Advanced Studies in Applied Ethics. Zürich 2013 (Unveröffentlichtes Dokument)

Nationale und transnationale Städtenetzwerke in der Alpenregion. Discussion Paper in der Veröffentlichungsreihe der Forschungsabteilung Normbildung und Umwelt. Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Berlin 2003

Legitimität durch Verfahren? Bedingungen semi-konventioneller Partizipation. Eine qualitativ-empirische Studie am Beispiel von Fokusgruppen zum Thema "Lokaler Klimaschutz". Regensburg 2002 (Dissertation)

Mit Bernhard Truffer, Susanne Bruppacher: Nachfrage nach Ökostrom. Ergebnisse einer Fokusgruppenerhebung in den Städten Bern, Zürich und Stuttgart. Ökostrom Publikationen, Band 8, EAWAG: Dübendorf 2002

Mit Gregor Dürrenberger: Die Fokusgruppe in Theorie und Anwendung. Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg: Stuttgart 1999