Prof. Dr. Harald Welzer
Projekte
- Autobiographisches Gedächtnis
- Autobiographisches Gedächtnis über die Lebensspanne
- Autonomie: Handlungsspielräume des Selbst
- Europäisierung nationaler Erinnerungsräume
- KlimaKultur
- Prekarisierung und Rechtsextremismus
- Referenzrahmen des Helfens
- Referenzrahmen des Krieges
- The Comparative Family History Project
- Vergleichende Tradierungsforschung
Kontakt
Goethestraße 31
45128 Essen
Biographie
Seit 2007 Mitglied des KWI-Vorstands
Seit 2006 Affiliated Member of Faculty am MARIAL-Center der Emory University, Atlanta.
Seit 2004 Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research (CMR) am KWI.
Lehrt seit 2001 Sozialpsychologie an der Universität Witten-Herdecke.
Forschungsschwerpunkte
Aktuelle Forschungsprojekte
2008-2011 Referenzrahmen des Helfens. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zum prosozialen Verhalten unter restriktiven Bedingungen. Kulturwissenschaftliches Institut Essen. Gefördert durch die Volkwagenstiftung.
2007-2009 Referenzrahmen des Krieges. Kulturwissenschaftliches Institut Essen and University of Mainz. Gefördert durch die Gerda Henkel Stiftung (mit Prof. Dr. Sönke Neitzel).
2005-2007 Autobiographical Memory in Life-Span-Perspective. University of Frankfurt/M., University of Heidelberg and Center for Interdisciplinary Memory Research, Essen. Gefördert durch die Köhler-Stiftung (mit Prof. Dr. Tilmann Habermas, Frankfurt und Prof. Dr. Johannes Schröder Heidelberg).
2005-2009 Europäisierung nationaler Erinnerungsräume. Ludwig-Maximilians-Universität München (Sfb 536) and Center for Interdisciplinary Memory Research, Essen. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (mit Prof. Dr. Ulrich Beck, LMU München und Prof. Dr. Daniel Levy, New York State University im Rahmen des Sfb 536 "Reflexive Modernisierung").
Publikationen
Auswahl
Mit Claus Leggewie: Das Ende der Welt, wie wir sie kannten. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.
Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird. Frankfurt am Main: Fischer 2008 (Ab 14. April 2008).
Mit Hüther, Gerald. Das soziale Gehirn. Frankfurt am Main: Fischer 2008 (Im Erscheinen).
Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden. Frankfurt am Main: Fischer 2005 (Schwedisch 2007, Göteborg, Daidalos; Französisch 2007, Paris: Gallimard; Niederländisch 2006, Amsterdam: Ambo/Anthos).
Grandpa wasn’t a Nazi. National Socialism and the Holocaust in German Memory Culture. New York: American Jewish Committee 2005.
Mit Markowitsch, Hans J. Das autobiographische Gedächtnis. Hirnorganische Grundlagen und biosoziale Entwicklung. Stuttgart: Klett-Cotta 2005.
Das kommunikative Gedächtnis. Eine Theorie der Erinnerung. München: Beck 2002 (Überarbeitete Neuauflage 2005).
Mit Moller, Sabine; Tschuggnall, Karoline. "Opa war kein Nazi!" Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis. Frankfurt am Main: Fischer 2002.
Verweilen beim Grauen. Essays zum wissenschaftlichen Umgang mit dem Holocaust. Tübingen: edition diskord 1997.
Mit Montau, Robert; Plaß, Christine. "Was wir für böse Menschen sind!". Der Nationalsozialismus im Gespräch zwischen den Generationen. Tübingen: edition diskord 1997.
Mit Karoline Tschuggnall (Hg. seit 1997). Studien zum Nationalsozialismus in der edition diskord. Tübingen: edition diskord.
Aktivitäten
Radio und TV
TV: Norddeutscher Rundfunk, Südwestfunk, 3Sat, Phoenix, NTV.
Radio: NPR-National Public Radio-Washington D.C., Norddeutscher Rundfunk, Radio Bremen, Südwestfunk, Deutschlandradio, Schweizer Radio.
1984-1986 Wissenschaftsjournalist
Ausstellungen
2004 After Images. Neues Museum Weserburg, Bremen (mit James E. Young).
Seit 2002 Kurator Kunst am KWI, Kulturwissenschaftliches Institut, Essen.
1991-2000 Kurator von mehr als 40 Einzel-, Gruppenausstellungen im Kunstraum Neue Kunst, Hannover.