Dr. Henning Borggräfe - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
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Dr. Henning Borggräfe


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Biographie

2013-2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am KWI im DFG-Forschungsprojekt „Die Geschichte der deutschen Gesellschaft für Soziologie als Organisationsgeschichte“

2012 Promotion an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum mit einer Dissertation über „Entschädigung als Selbstaussöhnung. Die deutsche Auseinandersetzung um NS-Zwangsarbeit,1979-2005“

2011-2012 Vertretung der wissenschaftlichen Assistentenstelle am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ruhr-Universität Bochum

2011 Harry & Hellen Gray Reconciliation Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) der Johns Hopkins University, Washington D.C.

2008-2011 Wissenschaftliche Mitarbeit im internationalen Forschungsprojekt „Die Geschichte der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und ihrer Partnerorganisationen“ unter der Leitung von Prof. Constantin Goschler (Bochum)

2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeit im internationalen Forschungsprojekt „The Globalization of Wiedergutmachung“ unter der Leitung von Prof. José Brunner (Tel Aviv), Prof. Norbert Frei (Jena) und Prof. Constantin Goschler (Bochum)

2002-2008 Bachelor- und Master-Studium der Geschichte und Politikwissenschaften bzw. Geschichte mit dem Nebenbereich Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der Soziologie
Materielle Bewältigung historischen Unrechts
Geschichte des Nationalsozialismus
Nationalismusforschung
Arbeitergeschichte/Geschichte der Arbeit

Publikationen

BÜCHER

Zwangsarbeiterentschädigung. Vom Streit um "vergessene Opfer" zur Selbstaussöhnung der Deutschen (= Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts, Bd. 16), Wallstein Verlag: Göttingen 2014.

Schützenvereine im Nationalsozialismus. Pflege der „Volksgemeinschaft“ und Vorbereitung auf den Krieg (= Forum Regionalgeschichte, Bd. 16), Ardey Verlag: Münster 2010.

Nation – Nationalität – Nationalismus (= Campus Historische Einführungen, Bd. 1), Campus Verlag: Frankfurt/M, New York 2007 [zus. mit Christian Jansen].

ARTIKEL UND AUFSÄTZE

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie und der Nationalsozialismus. Verbandsinterne Transformationen nach 1933 und nach 1945, in: Michaele Christ/Maja Suderland (Hg.): Soziologie und National-sozialismus, Frankfurt/M 2014 [zus. mit Sonja Schnitzler] [im Druck].

Deutsche Unternehmen und das Erbe der NS-Zwangsarbeit. Verlauf und Folgen des Streits um Entschädigung seit den 1990er Jahren, in: Jörg Osterloh/Harald Wixforth (Hg.): Unternehmen und NS-Verbrechen. Die deutsche Wirtschaftselite, das NS-Regime und seine Aufarbeitung in der Bundesrepublik, Frankfurt/M 2014 [im Druck].

Embedded Historians? Entschädigung der NS-Zwangsarbeit und historische Forschung nach dem Ende des Kalten Krieges, in: José Brunner/Constantin Goschler/Norbert Frei (Hg.): Die Globalisierung der Wiedergutmachung. Politik, Moral, Moralpolitik, Göttingen 2013, S. 34-103.

Die lange Nachgeschichte der NS-Zwangsarbeit. Akteure, Deutungen und Ergebnisse im Streit um Entschädigung, 1945-2000, in: Constantin Goschler (Hg.): Die Entschädigung von NS-Zwangsarbeit am Anfang des 21. Jahrhunderts, Band 1, Göttingen 2012, S. 62-147.

Zwischen Ausblendung und Aufarbeitung. Der Umgang mit der NS-Vergangenheit in Vereinen und Verbänden kollektiver Freizeitgestaltung, in: Zeitgeschichte-online, Dezember 2012.

Compensation as a Mechanism of Reconciliation? Lessons from the German Payments for Nazi Forced and Slave Labor [AICGS Transatlantic Perspectives, October 2011].