Prof. Dr. Gudrun Gersmann - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
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Prof. Dr. Gudrun Gersmann


Kontakt

Prof. Dr. Gudrun Gersmann

Historisches Institut
Mittlere und Neuere Geschichte
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
Tel: +49 221 47043 52

Biographie

Alumni



seit 1. August 2012 Senior Fellow am KWI

2007-2012 Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Paris (ab Oktober 2012 wieder an der Universität zu Köln)

2004–2007 Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität zu Köln

2002–2004 Professur für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, zugleich Leiterin des Hochschularchivs Aachen

2002 Posthabilitiertenstipendium an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) München

2000 Habilitation an der LMU München mit einer Studie zum Thema "Wasserproben und Hexenprozesse. Hexenverfolgung als adelige Hexenpolitik im Fürstbistum Münster"

1999–2002 Leiterin des Projekts "Ein Server für die Frühe Neuzeit" der Deutschen Forschungsgruppe (DFG) an der LMU München

1997 Literaturpreis des Gleimhauses Halberstadt für die Dissertation „Im Schatten der Bastille“

1996–1998 Wissenschaftliche Assistentin an der LMU München

1993-1996 Habilitationsstipendium im Rahmen des Lise-Meitner-Programms

1991 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Studie zum Thema "Im Schatten der Bastille. Schriftsteller, Kolporteure und Buchhändler am Vorabend der Französischen Revolution"

1988–1993 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit (Ruhr-Universität Bochum)

1984–1988 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Zensur und verbotene Bücher im Frankreich des Ancien Régime" (Lehrstuhl Winfried Schulze, Ruhr-Universität Bochum)

1984 Erstes Staatsexamen in den Fächern Geschichte und Romanistik

1978–1984 Studium der Geschichte, Romanistik, Germanistik und Philosophie in Bochum, Genf und Paris; Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der LMU München

Mitgliedschaften und Ämter

  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Konrad-Adenauer-Preises Köln
  • Mitglied des Beirats des Deutsch-Französischen Jugendwerks
  • Mitglied des Hochschulrats der RWTH-Aachen
  • Vorsitzende des Beirats „ehumanities“ des BMBF
  • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zum Karlsjahr 2014 (Aachen)
  • Sprecherin des Beirats des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz (gemeinsam mit Volker Leppin)
  • Mitglied des Beirats der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (Potsdam)
  • Stellvertr. Vorsitzende des Beirats des Georg-Eckert-Instituts Braunschweig (seit 2007)


Forschungsschwerpunkte

  • Verfassungs- und Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit
  • Aufklärung, Ancien Régime und Französische Revolution
  • Macht, Medien, Moderne – die Epoche der Restauration in Frankreich
  • Geschichte der Hexenverfolgungen
  • Geschichtswissenschaft und Neue Medien
  • Europäischer Adel in der Frühen Neuzeit und an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert


Laufende Forschungsprojekte:
"Kulturen der Transparenz" (in Vorbereitung):
Gemeinsam mit Friedrich Jaeger (KWI) und Claus Leggewie (KWI) und weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) bereitet Gudrun Gersmann das langfristig angelegte Forschungsprojekt „Kulturen der Transparenz“ vor. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Frage, ob und in welchem Sinne sich aus den aktuellen politischen, medialen und gesellschaftlichen Debatten um den Begriff der „Transparenz“ eine tragfähige kultur- und sozialwissenschaftliche Forschungsperspektive entwickeln lässt.

Publikationen

Ausführliches Publikationsverzeichnis

Auswahl

1. Monographien

Wasserproben und Hexenprozesse. Hexenverfolgung als Hexenpolitik im frühneuzeitlichen Fürstbistum Münster (Habilitationsschrift), München (Oldenbourg), in Vorbereitung.

Im Schatten der Bastille. Die Welt der Schriftsteller, Buchhändler und Kolporteure am Vorabend der Französischen Revolution, Stuttgart 1993. (Das Buch wurde 1997 mit dem Literaturpreis des Gleimhauses in Halberstadt ausgezeichnet).

2. Herausgeberschaften

Mit Hans-Werner Langbrandtner (Hg.), Adlige Lebenswelten im Rheinland. Kommentierte Quellen der Frühen Neuzeit, Köln/ Weimar/ Wien 2009.

Forschung und Lehre im Informationszeitalter – zwischen Zugangsfreiheit und Privatisierungsanreiz (hg. mit Karl Nikolaus Peifer), Berlin 2007.

Totenkult und Erinnerungskultur in der west- und osteuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (hg. mit Edgar Wolfrum), in: zeitenblicke 3 (2004), Nr. 1.: http://www.zeitenblicke.historicum.net/2004/01/index.htm

Neue Medien in den Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften. Elektronisches Publizieren und Open Access: Stand und Perspektiven (hg. mit Katja Mruck), Köln 2004 (Sonderheft Historical Social Research, 29.1).

Wohin führt der Weg? Historische Fachzeitschriften im elektronischen Zeitalter (hg. mit Matthias Schnettger), in: zeitenblicke 2 (2003), Nr. 2.: http://www.zeitenblicke.historicum.net/2003/02/index.htm

Hexenforschung aktuell (hg. mit Klaus Graf), in: zeitenblicke 1 (2001), Nr. 1.: http://www.zeitenblicke.historicum.net/2002/01/inhalt.html

Frankreich 1871–1914: Die Dritte Republik und die Französische Revolution (hg. mit Hubertus Kohle), Stuttgart 2002.

Frankreich 1848–1870: Die Französische Revolution in der Erinnerungskultur des Zweiten Kaiserreichs (hg. mit Hubertus Kohle), Stuttgart 1998.

Frankreich 1815–1830: Trauma oder Utopie? Die Gesellschaft der Restauration und das Erbe der Revolution (hg. mit Hubertus Kohle), Stuttgart 1993.

Frankreich 1800: Gesellschaft, Kultur, Mentalitäten (hg. mit Hubertus Kohle), Stuttgart 1990.