Dr. Felix Römer - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Dr. Felix Römer


Kontakt

Kulturwissenschaftliches Institut
Goethestraße 31
45128 Essen

Biographie

Seit 2008 Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung im interdisziplinären Projekt „Kriegswahrnehmung und Kollektivbiographie“ am KWI Essen/Historischen Seminar der Universität Mainz

2007 Promotion an der Universität Kiel

2004-2007 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung und der Graduiertenförderung des Landes Schleswig-Holstein (2004)

2003-2007 Dissertationsprojekt zur Geschichte des Kommissarbefehls in Freiburg i.Brsg.

1998-2003 Magisterstudium in Kiel und Lyon

Forschungsschwerpunkte

Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts, Kriegsverbrechen und kollektive Gewalt, Mentalitätsgeschichte und Gruppenbiographien.

FORSCHUNGSPROJEKTE

Seit 2008 „Kriegswahrnehmung und Kollektivbiographie. Referenzrahmen von Wehrmachtssoldaten 1942-1945“ am KWI Essen/Historischen Seminar der Universität Mainz. Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung.

2003-2007 „Der Kommissarbefehl. Wehrmacht und NS-Verbrechen an der Ostfront 1941/42“. Angesiedelt an der Universität Kiel, durchgeführt in Freiburg i.Brsg. Gefördert von der Graduiertenförderung des Landes Schleswig-Holstein (2004) und der Gerda Henkel Stiftung (2004-2007)

Publikationen

Der Kommissarbefehl. Wehrmacht und NS-Verbrechen an der Ostfront 1941/42, Paderborn [u. a.] 2008

"Seid hart und unerbittlich..." Gefangenenerschießungen und Gewalteskalation im deutsch-sowjetischen Krieg 1941/42, in: Sönke Neitzel/Daniel Hohrath (Hrsg.), Kriegsgreuel. Die Entgrenzung der Gewalt in kriegerischen Konflikten vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, Paderborn [u. a.] 2008

„Im alten Deutschland wäre solcher Befehl nicht möglich gewesen“. Rezeption, Adaption und Umsetzung des Kriegsgerichtsbarkeitserlasses im Ostheer 1941/42, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 56 (2008), S. 53-99

Truppenführer als Täter: das Beispiel des Majors Günther Drange, in: Christian Hartmann (Hrsg.), Von Feldherren und Gefreiten, München 2008, S. 69-80

„Im Kampf festgestellte Greuel dürften auf das Schuldkonto der politischen Kommissare kommen“. Die Befolgung des Kommissarbefehls im Kontext der Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges 1941/42, in: Timm C. Richter (Hrsg.), Krieg und Verbrechen. Situation und Intention. Fallbeispiele, München 2006, S. 185-195

Zusammen mit Johannes Hürter: Alte und neue Geschichtsbilder von Widerstand und Ost-krieg, Zu Hermann Gramls Beitrag „Massenmord und Militäropposition“, in: Vierteljahrshef-te für Zeitgeschichte 54 (2006), S. 301-322

Das Heeresgruppenkommando Mitte und der Vernichtungskrieg im Sommer 1941. Eine Er-widerung auf Gerhard Ringshausen, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 53 (2005), S. 451-460

Rezensionen für Sehepunkte und Nordost-Archiv