Prof. Dr. Barbara Welzel - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
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Prof. Dr. Barbara Welzel


Kontakt

Technische Universität Dortmund
Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Tel: 0231 755 2955
Fax: 0231 755 6237

Biographie

KWI-Vorstandsmitglied

Seit 2001 Inhaberin des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Technischen Universität Dortmund

1998 -2001 Lehraufträge an der Archivschule Marburg. Tätigkeit als Redakteurin an einem Fachverlag. Verschiedene Vertretungs- und Gastprofessuren.

1991-1998 Wissenschaftliche Assistentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Philipps-Universität Marburg. 1997 Habilitation: „Der Hof als Kosmos sinnlicher Erfahrung – Der Fünfsinne-Zyklus von Jan Brueghel d. Ä. und Peter Paul Rubens als Bild der erzherzoglichen Sammlungen Isabellas und Albrechts“ (in Aufsätzen international publiziert)

Volontariat an den Staatlichen Museen in Berlin (Kupferstichkabinett und Gemäldegalerie). In dieser Zeit verantwortliche Mitarbeit an der Ausstellung „Rembrandt. Der Meister und seine Werkstatt“ Berlin/Amsterdam/London 1991/92.

1989 Promotion: „Abendmahlsaltäre vor der Reformation“ (publiziert Berlin 1991)

Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Musikwissenschaft in Bochum und Berlin. Während des Studiums zahlreiche Tätigkeiten in der Museumspädagogik und Erwachsenenbildung, Lehrerausbildung, Führungstätigkeit an den Berliner Museen.

Forschungsschwerpunkte

Auswahl:

Forschungsschwerpunkt zur niederländischen Kunstgeschichte, v.a. Spätmittelalter und Frühe Neuzeit, zur Hofkultur und zur Sammlungsgeschichte; verantwortliche Mitarbeit an der Ausstellung „Peter Paul Rubens. Barocke Leidenschaften“, die 2004 im Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig gezeigt wurde; Ausstellungsbeirat und Mitarbeit an der Ausstellung „Karl der Kühne (1433-1477). Kunst – Krieg – Hofkultur. Bern/Brügge/Wien 2008-2010.

Zusammen mit Prof. Dr. Thomas Schilp (Stadtarchiv Dortmund und Universität Duisburg-Essen): seit 2003 interdisziplinäres Forschungsprojekt zur Kulturgeschichte der mittelalterlichen Stadt mit zahlreichen Veranstaltungen, Tagungen und Publikationen in zwei eigenen Schriftenreihen. In diesem Kontext Konzeption der Ausstellung „Ferne Welten – Freie Stadt. Dortmund im Mittelalter“, die 2006 in Dortmund im Museum für Kunst und Kulturgeschichte sowie den vier Innenstadtkirchen gezeigt wurde.

Forschungen, Veranstaltungen und Projekte zur Vermittlung von Kunstgeschichte als Vermittlung von Wissenschaft (Wissenschaftskommunikation/Kulturelle Bildung): Publikationen zu Kunstgeschichte und Bildung, eine öffentliche Vorlesungsreihe „Bild und Klang“, KinderUni, Buchprojekte für Kinder und Jugendliche, Bildungsprojekte zu baukultureller Bildung: 2011-2013 „Stadtspäher“ in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung und zahlreichen Akteuren in der Region.

Forschungen zum kulturellen Gedächtnis, zu Kunstwerken und Bauten als Erinnerungsorten

2013-2015 zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang Sonne (TU Dortmund): „Planvoll“ ein Lehrprojekt im Kontext von „SammLehr“, gefördert von der Stiftung Mercator

Publikationen

Auswahl:

Martin Warnke/Michael Küstermann/Barbara Schellewald/Barbara Welzel: Beunruhigung durch Kunst und Wissenschaft (Dortmunder Schriften zur Kunst/Studien zur Kunstgeschichte 4), Norderstedt 2011

mit Bettina van Haaren (Hg.): Kunst und Wissenschaft vor Ort: der Hohenhof in Hagen. (Dortmunder Schriften zur Kunst/Kataloge und Essays 10), Norderstedt 2011

mit Thomas Schilp (Hg.): Dortmund und die Hanse. Fernhandel und Kulturtransfer. (Dortmunder Mittelalter-Forschungen 15), Bielefeld 2012

mit Claudia Hattendorff und Ludwig Tavernier (Hg.): Kunstgeschichte und Bildung. (Dortmunder Schriften zur Kunst/Studien zur Kunstgeschichte 5), Norderstedt 2013

Klaus-Peter Busse und Barbara Welzel mit weiteren Autoren: Stadtspäher in Hagen. Baukultur in Schule und Universität. Hg. von der Wüstenrot Stiftung. Ludwigsburg 2013

Das Museum als Denkwerkstatt: Christliche Kunst im transkulturellen Gespräch. In: „Luft unter die Flügel...“ Beiträge zur mittelalterlichen Kunst. Festschrift für Hiltrud Westermann-Angerhausen. Hg. von Andrea von Hülsen-Esch und Dagmar Täube, Hildesheim/Zürich/New York 2010, S. 1-10

Tiere malen und Bilder machen. In: Von Schönheit und Tod. Tierstillleben von der Renaissance bis zur Moderne. Ausstellungskatalog Karlsruhe 2011/12, Heidelberg/Berlin 2011, S. 39-49

„Warum hat uns das bisher noch niemand gezeigt?“ – Einige Anmerkungen zu kulturellem Erbe und Teilhabe. In: Zukunft braucht Herkunft. Hg. von Eva Dietrich/Magdalena Leyser-Droste/Walter Ollenik/Christa Reicher/Yasemin Utku (Beiträge zur städtebaulichen Denkmalpflege 3), Essen 2011, S. 142-154

Christliche Kunst im transkulturellen Gespräch? Beobachtungen, Thesen, Fragen. In: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 30, 2011 [2013], S. 133-140

Karl Ernst Osthaus. Zur Archäologie einer Utopie. In: Joseph Imorde und Andreas Zeising (Hg.): Teilhabe am Schönen. Kunstgeschichte und Volksbildung zwischen Kaiserreich und Diktatur, Weimar 2013, S. 225-244

Aktivitäten

In Dortmund verschiedene Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung (u.a. Institutsleitung, Fakultätsrat, Senat); Co-Sprecherin des Masterstudienganges „Kulturanalyse und Kulturvermittlung“.
Seit April 2011 Prorektorin Diversitätsmanagement

2005-2011 Mitglied des Senats- und des Bewilligungsausschusses für die Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Seit 2011 Mitglied im Fachausschuss Bildung des Deutschen Kulturrats

Seit 2009 Mitglied im Vorstand des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker und im Nationalkomitee des CIHA (comité international d‘ histoire de l’art)

Seit 2007 Scientific Advisary Board der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien

Seit 2007 Vertrauensdozentin der Studienstiftung des Deutschen Volkes