KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Pressemitteilungen 2011

  • 16. Dezember 2011, Nr. 48

pdf iconCommunitas, Commune, Communismus: Symposium zur Ausstellung Aernout Mik

Aernout Mik präsentiert in seiner umfangreichen Einzelausstellung im Museum Folkwang soziale und politische Rituale unter der Überschrift „Communitas“. Die begleitende Tagung, mit der das Kulturwissenschaftliche Institut Essen seine Kooperation mit dem benachbarten Museum Folkwang fortsetzt, fragt aus dem Blickwinkel der empirischen Kulturwissenschaft, wie die Wiederkehr des Begriffs „Gemeinschaft“ vor dem Hintergrund laufender Ereignisse zu verstehen ist. Am 24. Januar 2012 diskutieren Wissenschaftler und Künstler gemeinsam, wie Vergemeinschaftungsprozesse in Zeltstädten, in virtuellen „facebook-communities“, in alternativ-ökonomischen Landkommunen und Energiegenossenschaften zu deuten sind. Auch die neue Debatte über den Kommunismus fällt in diesen Bereich, da die Vergesellschaftung im Kapitalismus rasant an Glanz und Glaubwürdigkeit verliert und sich die Frage nach praktischen Alternativen stellt. Im Anschluss an die Tagung diskutiert der Künstler seine Arbeiten am Ausstellungsort.

  • 16. November 2011, Nr. 47

pdf iconLiterarischer Salon: Autor und Verleger Michael Krüger in Essen

Michael Krüger ist eine Ausnahmegestalt der deutschen Gegenwartsliteratur. Ein Lyriker, der zugleich bewegende Romane verfasst, eine der wichtigsten deutschen Literaturzeitschriften herausgibt, mal avantgardistische Poesie, mal Kinderbücher übersetzt und – fast wie nebenher – einer der bekanntesten Verleger des Landes ist. Wie ist das möglich? „Wenn Sie mich heute fragen, wer ich sei, kann ich Ihnen nur sagen, wer ich gestern war“, sagte Krüger einmal im Interview mit der „Zeit“: „Und schon das fällt mir schwer.“ Am 23. November 2011 ist er zu Gast im Literarischen Salon.

  • 15. November 2011, Nr. 46

pdf iconCineScience: Demokratische Wirklichkeiten

Wir leben in einer Demokratie – obwohl nichts selbstverständlicher klingt, ist gar nicht so leicht zu sagen, was das genau bedeutet. Dass man wählen gehen kann? Welche Rolle spielt das Prinzip der Mehrheitsentscheidung? Kann es auch zu viel davon geben, und wer bestimmt, wann das richtige Maß erreicht oder überschritten ist? Verpflichtet ein Leben in einem demokratischen Land, oder befreit es? Am 22. November diskutieren Christian Gudehus und Sebastian Wessels „Demokratische Wirklichkeiten“ in der Reihe CineScience vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem Filmstudio Glückauf.

  • 14. November 2011, Nr. 45

pdf iconStraßenkrawalle in Großbritannien - Erklärungsansätze und Prävention aus kriminologischer Sicht

Im August 2011 kam es zu Straßenkrawallen („riots“) in Großbritannien, über die in den Medien breit berichtet wurde. Brandanschläge, Plünderungen, Vandalismus und gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei führten zu Toten, Verletzten, Obdachlosigkeit, hohen Sachschäden und etwa 2.000 Verhaftungen. Aus kriminologischer Sicht stellen sich Fragen nach den Ursachen, Tätern und Opfern derartiger Gewaltausbrüche im öffentlichen Raum. Auch die polizeilichen und strafrechtlichen Reaktionen sind von besonderem Interesse. Darüber spricht am 21. November Britta Bannenberg, Professorin für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Justus-Liebig-Universität Gießen, im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

  • 4. November 2011, Nr. 44

pdf iconNachhaltigkeit in urbanen Ballungsräumen - Bogotá und Essen im D

Klimawandel, Ressourcenverbrauch und auch die aktuellen Wall-Street-Proteste gegen das zunehmende Gefälle zwischen Arm und Reich zeigen, dass Öko- und Sozialsysteme an ihre Grenzen stoßen. Der Begriff der „nachhaltigen Entwicklung“, also einer sozial und ökologisch langfristig verträglichen Lebensweise, ist daher in aller Munde und prägt die politischen Debatten. Schnell gerät dabei der einzelne Bürger aus dem Blick, dessen Partizipation und Bereitschaft zur Veränderung alltäglicher Gewohnheiten und Handlungspraktiken es jedoch bedarf, wenn politische Maßnahmen oder auch technologische Innovationen fruchtbar sein sollen. Am 15. November 2011 stehen vor diesem Hintergrund im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) die beiden Städte Bogotá und Essen im Vergleich.

  • 3. November 2011, Nr. 43

pdf iconLesart Spezial: „Der arabische Herbst. Islam und Demokratie“

Islamische Republik oder säkularer Staat nach westlichem Muster? Über diese Frage diskutieren am 14.11. um 20 Uhr im Grillo Theater Essen Prof. Gudrun Krämer und der Islamwissenschaftler Stefan Weidner. Der arabische Herbst. Islam und Demokratie, lautet das Thema der aktuellen Lesart Spezial-Sendung. Moderiert von Prof. Claus Leggewie stellt Frau Krämer, Professorin für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ihr Buch Demokratie im Islam. Der Kampf für Toleranz und Freiheit in der arabischen Welt“ (C.H.Beck, München 2011) vor. Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner präsentiert Alaa al-Aswanis Essayband „Im Land Ägypten. Am Vorabend der Revolution“. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Deutschlandradio Kultur, der Buchhandlung Proust und dem Schauspiel Essen ausgerichtet.

  • 25. Oktober 2011, Nr. 42

pdf iconTagung: Die Rolle des Konsumenten in der Wirtschaftsethik

Wer im Supermarkt vor dem Regal steht, entscheidet selbst, was er kauft: Bohnen aus Ägypten oder Bio-Gemüse aus dem Umland? Den billigsten Kaffee oder doch das Fairtrade-Produkt? Können Konsumenten verhindern, dass Bauern in Afrika ausgebeutet, Tiere in Masthaltung gequält oder Waren zu Lasten des Klimas vom anderen Ende der Welt importiert werden? Konsumenten üben einen maßgeblichen Einfluss auf marktwirtschaftliche Prozesse aus. In der Wirtschaftsethik-Forschung werden sie bisher jedoch nur wenig beachtet. Auf der Tagung „Die Rolle des Konsumenten in der Wirtschaftsethik“ nehmen deshalb am 29. und 30. November Experten das Verhältnis von Konsumenten- und Unternehmensverantwortung genauer in den Blick. Eröffnet wird die Tagung mit einer Buchvorstellung von „Die Verantwortung des Konsumenten. Zum Verhältnis von Markt, Moral und Konsum“ (Oktober 2011, Campus Verlag) und einem öffentlichen Abendvortrag von Josef Wieland von der Hochschule Konstanz.

  • 19. Oktober 2011, Nr. 41

pdf icon„Survival after Genocide in Cambodia: A Study on Adaptation in a Fragmented Society"

Vier Jahrzehnte sind seit dem Ende der Regierungszeit der Khmer Rouge (KR) und dem Genozid in Kambodscha vergangen. In seinem Vortrag „Leben nach dem Völkermord in Kambodscha: Studie über die Anpassungsprozesse von Tätern in einer fragmentierten Gesellschaft“ fragt Kosal Path am 26. Oktober, inwieweit die Täter seither ihre geistigen Auffassungen geändert haben. Er konzentriert sich dabei auf den Einfluss, den soziale Anpassungsprozesse auf die mentalen Orientierungen ehemaliger Täter ausüben.

  • 17. Oktober 2011, Nr. 40

pdf iconVortrag: „Unternehmenskultur, Werte und gesellschaftliche Verantwortung“

Die Ausrichtung der Unternehmenskultur spielt eine wesentliche Rolle dafür, ob und in welcher Weise gesellschaftliche Verantwortung von einem Unternehmen (Corporate Social Responsibility) umgesetzt – und vor allem auch gelebt – wird. Am 25. Oktober 2011 erläutert die Organisationspsychologin Sonja Sackmann in ihrem Vortrag „Unternehmenskultur, Werte und gesellschaftliche Verantwortung“ zunächst den Begriff der Unternehmenskultur und seine zentralen Funktionsweisen. Sie diskutiert die für eine verantwortliche Unternehmensführung wesentlichen Aspekte, zieht hierzu konkrete Beispiele aus der Praxis heran und nimmt auch die Rolle von Führungskräften in den Blick. Abschließend werden die spezifischen Ausprägungen der Unternehmenskultur sowie die verschiedenen Charakteristika verantwortungsbewussten Handelns zur Diskussion gestellt.

  • 14. Oktober 2011, Nr. 39

pdf iconVortrag: Zur Geschichte der Wiedergutmachung von Juden und politisch Verfolgten in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich

Seit rund zehn Jahren erlebt das Thema der Wiedergutmachung eine Konjunktur in allen europäischen Ländern, die faschistische Regime hervorgebracht oder erlitten haben. Giovanna D’Amico untersucht in ihrem Vortrag am 20. Oktober die Entwicklung der europäischen Wiedergutmachungspolitiken in vergleichender Perspektive. Ihre Untersuchung verspricht neue Erkenntnisse im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den jeweiligen Entschädigungspraxen und der Definition von Opferkategorien.


  • 11. Oktober 2011, Nr. 38

pdf iconCineScience: Das Ende der Welt

Spielfilme über das Ende der Welt, wie wir sie kennen, haben seit Jahren Konjunktur – jüngstes Beispiel ist der aktuelle deutsche Thriller „Hell“. Auch die gefeierten US-Serien „The Walking Dead“ und „Falling Skies“ zeigen Menschen in Endzeitszenarien. Immer stellt sich dabei die Frage, was passiert, wenn vertraute Regeln des Zusammenlebens außer Kraft gesetzt sind – eine Situation, die auch in realen Katastrophen immer wieder eintritt. Welches Wissen und welche Fähigkeiten sind wertvoll, welche bedeutungslos? Wie wird Macht und wie werden Ressourcen verteilt? Setzen sich die starken und gewaltbereiten oder die sozialen und gebildeten Menschen durch? Die Sozialwissenschaftler Florian Hessel und Christian Gudehus diskutieren, wie realistisch die meist düsteren Filmerzählungen sind und wie sich die Wissenschaft ein Leben nach dem Ende der Welt vorstellt.

  • 5. Oktober 2011, Nr. 37

pdf iconLesart Spezial: Siegen um jeden Preis? Das Streben nach Erfolg

Höher, schneller, weiter: Im Streben nach Erfolg gehen wir oft an unsere Grenzen. Doch was treibt uns eigentlich dazu an? In Lesart Spezial „Siegen um jeden Preis? Das Streben nach Erfolg“ unterhält sich die Moderatorin Maike Albath mit ihren Gästen Steffi Nerius und Heiner Minssen über das, was uns zu Siegern macht. Steffi Nerius, die Weltmeisterin im Speerwerfen, wird ihr Buch „Der ganz große Wurf. Mentale Strategien einer Weltmeisterin im Alltag nutzen“ (Patmos Verlag, August 2011) vorstellen und erklären, wie man die geistige Disziplin einer Hochleistungssportlerin auch in der Arbeits- und Alltagswelt nutzen kann. Heiner Minssen stellt das Buch „Siegen kann jeder“ (Ecowin Verlag, September 2011) von Michael Groß vor, welches praxisorientierte Einblicke in das Ziel- und Motivationsmanagement eines ehemaligen Olympiasiegers und heutigem Unternehmensberaters liefert. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Deutschlandradio Kultur, der Buchhandlung Proust und dem Schauspiel Essen ausgerichtet.

  • 26. September 2011, Nr. 36

pdf iconBelastet der Atomausstieg die deutsch-polnischen Beziehungen? Energiepolitische Konzepte im Vergleich

Podiumsdiskussion „Energiepolitische Konzepte im 21. Jahrhundert – Eine vergleichende Diskussion im Rahmen des Polen-NRW-Jahres 2011/2012“mit Experten am 4. Oktober 2011. Sie ist Teil der wissenschaftlichen Begleitreihe des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres 2011/2012 am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) im Auftrag der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW.

  • 14. September 2011, Nr. 35

pdf iconCineScience: „Recipes for Desaster“ – Warum es so schwer ist, grün zu leben

Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Umweltschutz, der Umsatz von Bio-Produkten steigt, Baden-Württemberg hat einen grünen Ministerpräsidenten. Gleichzeitig erreichte der Energieverbrauch im vergangenen Jahr Rekordniveau, während immer größere Mengen Lebensmittel weggeworfen werden und der Flugverkehr seit Jahren zunimmt. Wie kann es sein, dass bei steigendem Umweltbewusstsein gleichzeitig fast alle Verhaltens-Trends entgegengesetzt verlaufen? Oder kurz: Wieso handeln Menschen nicht so, wie sie es eigentlich für richtig halten? Am 20. September suchen die Sozialwissenschaftler Bernd Sommer und Sebastian Wessels anhand des Dokumentarfilms „Recipes for Desaster“ (2008) nach Antworten. Damit setzen Sie die Reihe CineScience vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und dem Filmstudio Glückauf fort.

  • 12. September 2011, Nr. 34

pdf iconLiterarischer Salon: Mathias Énard in Essen

Am 21. September kommt der Franzose Mathias Énard nach Essen: Mit seinem Roman „Zone“ hat er das Kriegsepos unserer Tage geschrieben. „Dieses symphonisch gestaltete Werk ist eine neuzeitliche Irrfahrt durch Europa und den Nahen Osten des 20. Jahrhunderts mit seinen Kriegen, Gewaltakten und Leidensgeschichten. Und der Mensch inmitten dieser Stürme, inmitten dieser ungestümen Fluten der Geschichte und der Erinnerung mal Henker, mal Opfer“, heißt es in der Juryentscheidung zum Candide-Preis.

  • 7. September 2011, Nr. 33

pdf iconTagung: „Jean-Jacques Rousseau – Die Ursprungserzählungen / Les récits de l'origine"

Mehr als jeder andere Philosoph und Schriftsteller hat Jean-Jacques Rousseau eine besondere Form des Diskurses immer wieder benutzt und eindeutig geprägt: die Ursprungserzählung. Ein Jahr vor dem 300. Jahrestag seiner Geburt wirft diese internationale Tagung vom 6. bis 8. Oktober einen neuen, die Disziplinen übergreifenden Blick auf die Aktualität von Rousseaus Denken. Die Veranstaltung findet im Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI) statt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für französischsprachige Philosophie sowie dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen und wird gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung.

  • 5. September 2011, Nr. 32

pdf icon,Auschwitz des Balkans?’: Die Wahrnehmung der Gewalt kroatischer Täter während des Zweiten Weltkriegs durch ihre Freunde und Feinde

Am 13. September hält der Historiker Alexander Korb am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen einen Vortrag zu „,Auschwitz des Balkans?’: Die Wahrnehmung der Gewalt kroatischer Täter während des Zweiten Weltkriegs durch ihre Freunde und Feinde“. Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Interdisziplinäre Gewaltforschung“ des Center for Interdisciplinary Memory Research (CMR) am KWI statt.

  • 1. September 2011, Nr. 31

pdf iconLesart Spezial: „Soziale Demokratie heute. Tony Judts Traktat über unsere Unzufriedenheit"

Der Euro auf dem Prüfstand, Grenzkontrollen in Dänemark, Proteste auf den Straßen in London, Athen, Madrid: Geht die Unzufriedenheit um in Europa? Am 16. September ist Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister a.D. und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zu Gast bei Lesart Spezial. Mit Claus Leggewie spricht er über die Zukunft der Sozialdemokratie und darüber, wie man die Gerechtigkeit in einem krisengeschüttelten Europa schützen kann. Sie diskutierten über Tony Judts „Dem Land geht es schlecht: Ein Traktat über unsere Unzufriedenheit" (Hanser Verlag, München 2011) und über „Die empathische Zivilisation. Wege zu einem globalen Bewusstsein“ (Campus Verlag, Frankfurt a. M. 2009) des Soziologen Jeremy Rifkin. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Deutschlandradio Kultur, der Buchhandlung Proust und dem Schauspiel Essen ausgerichtet.

  • 16. August 2011, Nr. 30

pdf iconCSR-Impulse und Strategien für erfolgreiche Unternehmen in NRW

Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) lädt gemeinsam mit dem Labor für Organisationsentwicklung der Universität Duisburg-Essen zum Kongress „CSR-Impulse und Strategien für erfolgreiche Unternehmen in NRW“ am 8. September 2011 ein. Dort tauschen sich kleine und große Unternehmen, Vertreter von Hochschulen und der Bürgergesellschaft gemeinsam über die gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft in NRW aus. Ziel ist es, das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen zu fördern, sie durch gute Praxisbeispiele zu motivieren und die CSR-Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen stärker zu vernetzen.

  • 15. August 2011, Nr. 29

pdf icon„Historische Klimatologie: Vergangenheit und Zukunft“

Menschen waren zu allen Zeiten und in allen Regionen von Veränderungen der Umwelt betroffen. Doch durch den menschenverursachten Klimawandel drängen plötzlich neue Fragen: Welche sozioökologischen Auswirkungen hatten Umweltveränderungen in anderen Epochen? Wie wurde früher mit ihnen umgegangen? Wie wurde das Wissen über sie weitergegeben? Diese Fragen wurden in der Geschichtswissenschaft bisher wenig beachtet. Am 5. und 6. September diskutieren dazu Historiker und Geografen aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Indien und Deutschland. Die Konferenz „Historical Climatology: Past and Future“ wird vom Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), dem Institut d'études politiques (Sciences Po) und der Université de Versailles organisiert.

  • 10. August 2011, Nr. 28

pdf iconCineScience: „Der Raubüberfall“

Der bekannte und umstrittene Zauberkünstler Derren Brown macht immer wieder mit gewagten Tricks und Kunststücken von sich reden. Am 23. August zeigen das Kulturwissenschaftliche Institut Essen und das Filmstudio Glückauf in der Reihe CineScience den Film „The Heist – Der Raubüberfall“, in dem Brown ganz normale Menschen durch Konditionierung und Suggestion zu verblüffenden Taten bringt. Im Anschluss diskutieren die Sozialwissenschaftler Christian Gudehus und Sebastian Wessels, wie diese Art der psychologischen Manipulation möglich ist.

  • 4. August 2011, Nr. 27

pdf iconGastwissenschaftler in Essen

Das internationale wissenschaftliche Austauschprogramm „Scholars in Residence“ geht in die dritte Runde: Ab Oktober 2011 kommen insgesamt fünf ausländische Gastwissenschaftler zu einem Forschungsaufenthalt nach Essen, darunter eine Umweltingenieurin aus Tokio, ein Genozidforscher aus Los Angeles und eine Konfliktforscherin aus Neu-Delhi. Gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern entwickeln sie neue Forschungsprojekte und vernetzen sich interdisziplinär mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Region. Das Residenzprogramm ist eine Kooperation zwischen dem Goethe-Institut und dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

  • 22. Juli 2011, Nr. 26

pdf iconEnvironmental Change and Migration in Historical Perspective

Das Forschungsprojekt „Climates of Migration - Klimawandel und Umweltmigration in historischer Perspektive“ wird sich in den kommenden Jahren aktuellen und historischen Beispielen von umweltbedingten Migrationsbewegungen widmen. Den Auftakt des Forschungsprojekts bildet die internationale Tagung „Environmental Change and Migration in Historical Perspective“, die vom 5. bis 6. August in München stattfindet. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und des Rachel Carson Centers München (RCC) und wird gefördert mit Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

  • 13. Juli 2011, Nr. 25

pdf iconCineScience: „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“. Verschwörungsdenken in Alltag und Populärkultur

In dieser neuen monatlichen Reihe diskutieren Forschende des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen anhand von Filmen jeden Genres soziale Phänomene und werfen einen wissenschaftlichen Blick auf alltägliche und weniger alltägliche Aspekte menschlichen Zusammenlebens. Immer geht es darum, zu verstehen, warum Menschen so handeln, wie sie eben handeln. CineScience ist eine Veranstaltungsreihe vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und dem Filmstudio Glückauf.

  • 29. Juni 2011, Nr. 24

pdf iconWorkshop: „Was tun, wenn alles falsch ist? Moralische Dilemmata in der Ethik"

Am 15. Juli findet im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen der Workshop „Was tun, wenn alles falsch ist?“ statt. Es wird diskutiert, welche Konsequenzen sich aus dem Problem moralischer Dilemmata für die zeitgenössische Ethik ergeben – eine Frage, die direkte praktische Folgen für den Umgang mit sozialen, politischen und ökonomischen Handlungskonflikten hat, wie sie für pluralistische Gesellschaften typisch sind.

  • 28. Juni 2011, Nr. 23

pdf iconGewalt und Zwangsarbeit in den KZ-Außenlagern

Die Vortragsreihe „Interdisziplinäre Gewaltforschung“ ist eine Veranstaltung des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Am 5. Juli spricht Marc Buggeln über „Gewalt und Zwangsarbeit in den KZ-Außenlagern“

  • 22. Juni 2011, Nr. 22

pdf iconGraduiertenkolleg erforscht Zusammenhang zwischen Demokratie und Klimawandel: Auftakt am 6. Juli mit NRW-Umweltminister Johannes Remmel

Zum Auftakt des Kollegs „Herausforderung der Demokratie durch Klimawandel“ diskutieren am 6. Juli im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Reiner Hoffmann von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und Stefan Taschner vom Verein BürgerBegehren Klimaschutz unter dem Titel „Partizipation als Garant für eine erfolgreiche Klimapolitik und Energiewende?“

  • 14. Juni 2011, Nr. 21

pdf iconCineScience: Das Milgram-Experiment

Am 21. Juni startet die neuen Veranstaltungsreihe „CineScience“ vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und dem Filmstudio Glückauf. Forschende des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen diskutieren anhand von Filmen jeden Genres soziale Phänomene und werfen einen wissenschaftlichen Blick auf alltägliche und weniger alltägliche Aspekte menschlichen Zusammenlebens. Immer geht es darum, zu verstehen, warum Menschen so handeln, wie sie eben handeln. Der erste Abend der Reihe widmet sich den Experimenten des Sozialpsychologen Stanley Milgram.

  • 8. Juni 2011, Nr. 20

pdf iconVorträge zu Katastrophenerinnerung

Wie Gesellschaften sich an Katastrophen erinnern und welche emotionale Nachhaltigkeit zerstörerische Geschehnisse entfalten, hängt nicht allein von der Höhe der Opferzahlen oder dem Ausmaß entstandener Schäden ab. Die Interpretation katastrophaler Ereignisse ist davon bestimmt, in welchem Referenzrahmen sie gedeutet werden und ob sie den bestehenden Erwartungen entsprechen. So fällt die Wahrnehmung von Überschwemmungen in einem Land, in dem sie regelmäßig auftreten, anders aus, als dort, wo sie eine Ausnahme darstellen, auf die man mental nicht vorbereitet ist. Wie Katastrophen erinnert werden und welche historischen Lernerfahrungen sie erzeugen können, hängt somit nicht nur von ihrer kulturellen Eindringungstiefe ab, sondern auch von der Frage, ob sie beeinflussbar erscheinen oder nicht. Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projekt „Katastrophenerinnerung“ am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Am 15. und 16. Juni finden zu diesem Thema zwei öffentliche Vorträge statt.

  • 7. Juni 2011, Nr. 19

pdf iconDie Barbaren aus unserem Kulturkreis: wie deutsch-jüdische Opfer NS-Täter wahrnahmen

Gewalt war und ist allgegenwärtig. Es gibt sie zu jeder Zeit und an jedem Ort. Damit ist sie zwangsläufig ein wichtiger Gegenstand jeder Wissenschaft vom Menschen. Mit der Vortragsreihe „Interdisziplinäre Gewaltforschung“ widmet sich das Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) dem komplexen Phänomen und lädt Forschende verschiedener Fachrichtungen zur Diskussion ein. Am 14. Juni 2011 ist Mark Roseman zu Gast: Er ist Holocaust-Forscher und derzeit „Ina Levine Visiting Scholar“ am United States Holocaust Memorial Museum in Washington, einer der führenden wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen zu diesem Thema. In seinem Vortrag geht er der Frage nach, wie Opfer ihre Peiniger wahrnehmen und deuten. Die Sicht deutsch-jüdischer Opfer auf die nationalsozialistische Gewalt steht dabei im Zentrum.


  • 31. Mai 2011, Nr. 18

pdf iconWas bedeutet die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Polen und NRW?

Seit dem 1. Mai haben Arbeitnehmer aus acht ost- und mitteleuropäischen EU-Staaten freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Was bedeutet die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit für junge Menschen aus Polen und NRW? Unterscheiden sich ihre Hoffnungen, Erfahrungen und Erwartungen voneinander? Wie verändern sich dadurch die deutsch-polnischen Beziehungen? Zu diesen Themen diskutieren am 7. Juni 2011 rund 30 Schüler, Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus NRW und Polen mit Experten aus Wissenschaft und Praxis. Eine Veranstaltung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) im Auftrag der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW im Rahmen des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres 2011/2012.

  • 31. Mai 2011, Nr. 17

pdf icon„Islamic Newthinking – In Honor of Nasr Abu Zayd”

Über den Islam wird in Deutschland und Europa viel diskutiert. Dass es aber auch in der islamischen Welt selbst eine reflektierte und kritische Auseinandersetzung über Reformansätze und das Verhältnis von Staat und Religion gibt, ist in der öffentlichen Debatte meist nur eine Fußnote. Vom 26. bis 28. Juni findet im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) die internationale Tagung „Islamic Newthinking – In Honor of Nasr Abu Zayd“ statt. Unter der Leitung von Katajun Amirpur (Universität Zürich) und Navid Kermani (Senior Fellow am KWI) treffen sich religiöse Denker, Intellektuelle und Theologen der islamischen Welt.

  • 30. Mai 2011, Nr. 16

pdf icon„Climate Change in India and Southeast Asia: How are Local Cultures Coping?"

Der Klimawandel stellt Südasien und Südostasien vor eine ernsthafte Herausforderung. Beide Regionen sind sowohl Hauptverursacher von Emissionen als auch besonders stark vom Klimawandel betroffen. Indien, Indonesien und Thailand spielen deshalb eine signifikante Rolle in den aktuellen Debatten um die Erderwärmung. Schwerpunkt des Symposiums „Climate Change in India and Southeast Asia: How are Local Cultures Coping?“ am 17. und 18. Juni 2011 ist das Umweltbewusstsein dieser Regionen und ihre Verantwortung für den Klimawandel. Es beschäftigt sich außerdem mit der Umwelthistorie dieser Kulturen, ihren Auffassungen von „green citizenship“ und der notwendigen Reform der etablierten kulturellen, sozialen und politischen Einstellungen.

  • 27. Mai 2011, Nr. 15

pdf icon„Tagung: Wirtschaftsethik zwischen den Kulturen“

Im Fokus der Tagung „Wirtschaftsethik zwischen den Kulturen“ am 21. Juni 2011 steht die Frage, inwieweit universelle Leitbilder des globalen Wirtschaftens begründbar sind und in der Praxis befolgt werden. Auf welchen religiös, politisch und kulturell geprägten Normen basiert das Selbstverständnis wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Akteure? Gibt es eine gemeinsame Wertebasis, die in globale Leitbilder einfließt? Inwieweit werden diese Leitbilder kulturell unterschiedlich aufgefasst und umgesetzt?

  • 18. Mai 2011, Nr. 14

pdf icon„Klimawandel – Herausforderung für Wissenschaft und Forschung in NRW?"

Wie verändern sich Wissenschaft und Forschung angesichts neuer Herausforderungen durch den Klimawandel? Mit dieser Kernfrage beschäftigt sich die Podiumsdiskussion „Klimawandel – Herausforderung für Wissenschaft und Forschung in NRW?“ am 30. Mai 2011. Teilnehmer sind u.a.: Daniel Barben, Marc Oliver Bettzüge, Christian Rehtanz, Uwe Schneidewind, Svenja Schulze und Eckhard Weidner. Claus Leggewie wird die Moderation übernehmen.

  • 2. Mai 2011, Nr. 13

pdf iconEroberungen. Sexuelle Gewalttaten, sexueller Tauschhandel und einvernehmliche Verhältnisse deutscher Soldaten in der Sowjetunion, 1941-1945"

Die Hamburger Historikerin Regina Mühlhäuser geht in ihrem Vortrag am 11. Mai der Frage nach, welche Bedeutung sexuelle Kontakte deutscher Soldaten im Rahmen der Kriegsführung und der Besatzung in der Sowjetunion hatten. Sie dokumentiert Fälle von sexueller Folter, Vergewaltigung und sexueller Versklavung ebenso wie Prostitution und Eheschließungen.

  • 20. April 2011, Nr. 12

pdf iconLesart Spezial: Afrika zwischen Aufbruchsstimmung und Ausverkauf

Am 3. Mai findet wieder die Lesart Spezial im Café Central vom Grillo-Theater statt. Unter dem Titel „Afrika zwischen Aufbruchsstimmung und Ausverkauf“ stellt Dominic Johnson sein neues Buch „Afrika vor dem großen Sprung“ vor. Andreas Eckert spricht über Helmut L. Müllers Buch „Der geplünderte Kontinent“. Lesart Spezial ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zwischen dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, Deutschlandradio Kultur, der Buchhandlung Proust und dem Schauspiel Essen.

  • 11. April 2011, Nr. 11

pdf iconNeuerscheinung: "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben"

Am 26. April um 18.00 Uhr präsentieren die Autoren Harald Welzer und Sönke Neitzel im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen ihr Buch "Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben" im Gespräch mit Jörg Baberowski und Herfried Münkler.

  • 7. April 2011, Nr. 10

pdf iconPro Interkultur: Der Forschungsschwerpunkt Interkultur des KWI stellt sich vor

In den aktuellen Debatten um Migration und Integration geht es meist um politische Rahmenbedingungen wie Bildungsreformen, Arbeitsmarktpolitik oder Einwanderungsgesetze. Aber wie gehen wir im Alltag mit kulturellen Differenzen um? Sind nicht die tatsächlichen Akteure der interkulturellen Kommunikation viel weiter als die Debatten es uns glauben lassen? Am 9. Mai 2011 findet im KWI und im Filmstudio Glückauf in Essen ein Tag für Interkultur statt, an dem sich Wissenschaftler, Künstler und Journalisten mit diesen Fragestellungen und der Zukunft der multikulturellen Gesellschaft auseinandersetzen.

  • 11. März 2011, Nr. 9

pdf iconVortrag Erlebniswelt Rechtsextremismus

Am 22. März spricht der Politikwissenschaftler und Verfassungsschützer Thomas Grumke im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) über die gewaltaffine rechtsextremistische Erlebniswelt.

  • 10. März 2011, Nr. 8

pdf iconWie indische und deutsche Flugbegleiter zusammenarbeiten

Ein dreijähriges DFG-Projekt der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) unter der Leitung von Jo Reichertz und Ronald Kurt. Es analysiert die Interaktion zwischen indischen und deutschen Mitarbeitern einer großen deutschen Fluggesellschaft

  • 9. März 2011, Nr. 7

pdf iconKlima und Migration: Eine kurze Universalgeschichte

Klima- und Umweltgeschichte führen in der Geschichtswissenschaft ein Randdasein. Dieses Defizit ist auf das Fehlen einer sozialökologischen Dimension der Geschichte zurückzuführen. Im Vortrag von Dr. Franz Mauelshagen, Koordinator des Forschungsschwerpunktes "KlimaKultur" am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) soll diese Dimension in einem universalgeschichtlichen Versuch aufgedeckt und das Phänomen Klimamigration sozialökologisch eingeordnet werden.

  • 24. Februar 2011, Nr. 6

pdf iconVortrag: „Illusion und Wirklichkeit der Autonomie“

Ein Vortrag von Sebastian Wessels, Junior Fellow am Center for Interdisciplinary Memory Research (CMR) am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Der Vortrag am 1. März 2011 ist eine öffentliche Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts.

  • 17. Februar 2011, Nr. 5

pdf iconDer Wasserwerfer und ich

Bilder der Gewalt haben bekanntlich einen hohen medialen Aufmerksamkeitswert. Anhand des Geschehens um Stuttgart 21 lässt sich modellhaft zeigen, wie solche Bilder entstehen und wie sie funktionieren. Der Künstler Harry Walter, derzeit Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Architektur und Kunst an der ETH Zürich, hält zu diesem Thema am Freitag, den 25. Februar 2011 um 18:00 Uhr im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen den Vortrag „Der Wasserwerfer und ich“.

  • 31. Januar 2011, Nr. 4

pdf iconEinrichtung eines neuen Käte Hamburger Kollegs: „Politische Kulturen der Weltgesellschaft"

Ein großer Erfolg für die nordrhein-westfälische Forschungslandschaft ist die bevorstehende Einwerbung des internationalen geisteswissenschaftlichen Kollegs „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“. Ein international besetztes Gutachtergremium hat dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Einrichtung für einen Zeitraum von sechs Jahren empfohlen. Das Kolleg geht auf eine Initiative des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) zurück und wird seine Arbeit voraussichtlich Ende des Jahres an der Universität Duisburg-Essen (UDE) aufnehmen. Projektbeteiligte sind ebenfalls das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und für die UDE das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF).

  • 18. Januar 2011, Nr. 3

pdf iconZwischen Wachstum und Verantwortung: Corporate Social Responsibility (CSR) in Logistik-Netzwerken

Click and Buy, 24-Stunden-Lieferung, Kiwis in jedem Supermarkt: Einkaufen wird immer einfacher, schneller, individueller. Prognosen für Deutschland gehen davon aus, dass das Güterverkehrsaufkommen bis 2020 um durchschnittlich über 30 Prozent zunehmen wird. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Prozess den Logistik-Unternehmen zu, die sich zwischen wirtschaftlichem Wachstum, sozialer Verantwortung und ökologischer Verträglichkeit positionieren müssen. In dem Forschungsprojekt „CoReLo – CSR-Management in Logistiknetzwerken“ analysieren Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam betriebliche Nachhaltigkeitskonzepte und ihre Umsetzung in Unternehmen der Logistikbranche. „CoReLo“ wird vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen geleitet und ist Teil des EffizienzClusters LogstikRuhr. Am 18. Januar begann die erste empirische Untersuchungsphase des auf drei Jahre angelegten Projekts.

  • 14. Januar 2011, Nr. 2

pdf iconLibertärer Paternalismus

Wie können Bürgerinnen und Bürger dazu gebracht werden, sich so zu verhalten wie es für sie und das Gemeinwohl am besten ist: zum Beispiel standardmäßig in die betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen oder sich von Geburt an als Organspender registrieren zu lassen? Und ist das überhaupt wünschenswert oder vielmehr ein Schritt in Richtung bewusster Manipulation? Auf der Tagung „Wie man Akteure dazu bringt, das zu tun, was sie eigentlich tun sollten: Chancen und Risiken des libertären Paternalismus“ beleuchten am 8. Februar im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen Wissenschaftler dieses Konzept, das vor allem durch das Buch „Nudge“ von Richard H. Thaler und Cass R. Sunstein Buch prominent geworden ist.

  • 11. Januar 2011, Nr. 1

pdf iconIntellektuelle und das Internet: Internationale Tagung „Öffentlichkeit, Medien und Politik - Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation"

Intellektuelle Debatten spielen sich schon lange nicht mehr nur im Feuilleton der großen Zeitungen ab. Und die Klagen mehren sich: über die tägliche Informationsflut und über das undifferenzierte Stimmengewirr im Web 2.0. Aber was genau passiert, wenn plötzlich alle mitreden? Hat sich die Rolle des Intellektuellen damit überholt? Wie verändern digitale Medien das wissenschaftliche Arbeiten – wird es einfacher, egalitärer, besser? Mit diesen und anderen Themen beschäftigen sich Wissenschaftler und Medienvertreter am 14. und 15. Februar 2011 in Essen bei der gemeinsamen Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und des Deutschen Historischen Instituts Paris.

  • 5. Januar 2011, Nr. 50

pdf iconLiterarischer Salon: Kinderbuchautor Paul Maar in Essen

Einer der bekanntesten und beliebtesten Kinderbuchautoren Deutschlands ist am 12. Januar 2011zu Gast bei Navid Kermani und Claus Leggewie im Grillo-Theater in Essen. Was Paul Maar in seinen Büchern gelingt, von Herrn Bello bis zum Sams, begeistert längst nicht nur die jüngste Generation. Wie er das schafft, wollen wir von ihm wissen an einem Abend für alle, die sich auch manchmal eine „Woche voller Samstage“ wünschen.

Miriam Wienhold, 14. Nov 2017 15:01