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<rss version="2.0"><channel><title>KWI - Kulturwissenschaftliches Institut Essen</title><link>http://www.kwi-nrw.de/</link><description></description><language>de-de</language><item><title>WBGU International Symposium</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-WBGU International Symposium.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-WBGU International Symposium.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Internationales-WBGU-Symposium-in-Berlin:----Towards-Low-Carbon-Prosperity---&quot;&gt; Internationales WBGU-Symposium in Berlin: „Towards Low-Carbon Prosperity”&lt;/h1&gt;

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&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1663.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel&quot; alt=&quot;Bundeskanzlerin Angela Merkel&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
© Nibaldo Muñoz, Berlin

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Welche Schritte unternehmen Staaten weltweit, um ihre Energieversorgung unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen und die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern? Von welchen Erfahrungen lässt sich gegenseitig lernen? Und welche internationalen Partnerschaften sind bei der Transformation der Energiesysteme möglich? Diese Fragen diskutierten hochkarätige Experten aus China, Dänemark, Indien, Japan, Großbritannien, Mexiko, den USA und Deutschland auf Einladung des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.wbgu.de/&quot;&gt;WBGU&lt;/a&gt; im Rahmen des internationalen Symposiums &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.wbgu.de/presse-termine/abgeschlossene-veranstaltungen&quot;&gt;„Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“&lt;/a&gt; am 9. Mai in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel, die das Symposium mit ihrer &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Rede/2012/05/2012-05-09-rede-wbgu-symposium.html&quot;&gt;Rede&lt;/a&gt; eröffnet hat, betonte, dass  „das Ziel, den Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen, nicht aus den Augen“ verloren werden dürfe. Daher bat sie die in Berlin versammelten Wissenschaftler, darunter Mario J. Molina, der 1995 für seine Forschungen zur Zerstörung der Ozonschicht den Nobelpreis für Chemie erhalten hatte, „hartnäckig“ zu bleiben und den „Politikern manchmal auch auf den Wecker“ zu fallen: „Wenn Sie gute Argumente haben, dann werden wir darauf hören und werden uns ihnen nicht entziehen können. […] Werben Sie dafür, dass die gesellschaftliche Gemeinschaft derer, die sagen: wir müssen etwas grundlegend ändern, größer wird.“&lt;br /&gt;
Lord Nicholas Stern von der London School of Economics and Political Science (LSE), der im sogenannten Stern Report im Jahr 2006 die ökonomischen Folgen des Klimawandels taxiert und damit weltweit Aufmerksamkeit gefunden hatte, empfahl, über Investitionen in den Klimaschutz die Wachstumsschwäche zahlreicher europäischer Staaten zu bekämpfen: „The low-carbon sector is the only credible growth story over the next few decades. It offers the prospect of intense creativity and innovation which can deliver an attractive and prosperous future not just for Europe, but the world as a whole.”&lt;br /&gt;
Das KWI erforscht in seinem Schwerpunkt &lt;a href=&quot;/home/projektbereich-3.html&quot;&gt;KlimaKultur&lt;/a&gt; die kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte des Klimawandels und des Klimaschutzes. KWI-Direktor &lt;a href=&quot;/home/profil-cleggewie.html&quot;&gt;Claus Leggewie&lt;/a&gt; ist seit 2008 Mitglied im WBGU.</description><pubDate>Di 15 Mai 2012 00:00:00 CEST</pubDate></item><item><title>Interkulturtagung</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Interkulturtagung.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Interkulturtagung.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Interkultur-in-Theorie-und-Praxis&quot;&gt; Interkultur in Theorie und Praxis&lt;/h1&gt;

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&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1660.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;v.l.n.r.: Prof. em. Dr. Hans-Georg Soeffner, Prof. Dr. Helmut Berking, Prof. Dr. Jo Reichertz&quot; alt=&quot;v.l.n.r.: Prof. em. Dr. Hans-Georg Soeffner, Prof. Dr. Helmut Berking, Prof. Dr. Jo Reichertz&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
© KWI/Kerstin Schneider

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Unter der Leitung der KWI-Fellows &lt;a href=&quot;/home/profil-hsoeffner.html&quot;&gt;Hans-Georg Soeffner&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/home/profil-tboldt.html&quot;&gt;Thea Boldt&lt;/a&gt; veranstaltete der Arbeitskreis Interkultur am 24. und 25. April die Tagung &lt;a href=&quot;/home/veranstaltung-452.html&quot;&gt;„Interkultur in Theorie und Praxis“&lt;/a&gt;. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Frage, wie soziale Austauschprozesse in pluralistischen multikulturellen Gesellschaften analytisch erfasst und theoretisch neu konzeptualisiert werden können. Die Tagung zielte darauf ab, den Begriff der „Interkultur“ anhand empirischer Fallstudien aus verschiedenen Bereichen der sozialen Wirklichkeit (internationale Fluglinien, afrikanische Megastädte oder islamische Zuwanderung nach Deutschland) theoretisch und praktisch auszuloten, damit er zu einem zentralen Element einer Theorie kultureller Wechselwirkungen in multikulturellen Gesellschaften werden kann. Dabei wurde „Interkultur“ als kulturelle Verschränkung verstanden, die jenseits des Kulturvergleiches untersucht wird und die sozialen Subjekte nicht als Träger räumlich gebundener Kulturmerkmale wahrnimmt, sondern ihre pluralistischen Lebens-, Handlungs- und Sichtweisen berücksichtigt: Lebensformen, die sowohl der Erfahrungsaufschichtung im Kontext der globalen Mobilität als auch dem Austausch von Wissensbeständen im elektronischen Zeitalter Rechnung tragen. In den Vorträgen und anschließenden Diskussionen konnte der Begriff „Interkultur“ in seinen politischen und gesellschaftlichen wie auch in seinen handlungspraktischen Kontexten weiter präzisiert und empirisch verortet werden. Eine Publikation der Ergebnisse der Tagung am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen beim Springer VS-Verlag ist in Planung. Unter dem Titel &quot;&lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1738180/&quot;&gt;Integration ist mehr als Anpassung&lt;/a&gt;&quot; hat der Deutschlandfunk einen ausführlichen Bericht zur Tagung gesendet.</description><pubDate>Di 08 Mai 2012 00:00:00 CEST</pubDate></item><item><title>Vortrag Leggewie St. Petersburg</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Vortrag Leggewie St. Petersburg.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Vortrag Leggewie St. Petersburg.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Was-die-Energiewende-f--r-Europa-bedeuten-kann&quot;&gt; Was die Energiewende für Europa bedeuten kann&lt;/h1&gt;

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&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1656.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Claus Leggewie&quot; alt=&quot;Claus Leggewie&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
© DAAD

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Am 20. April hielt KWI-Direktor &lt;a href=&quot;/home/profil-cleggewie.html&quot;&gt;Claus Leggewie&lt;/a&gt; auf Einladung des &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.daad.de/de/index.html&quot;&gt;Deutschen Akademischen Austauschdienstes&lt;/a&gt; in St. Petersburg einen Vortrag über „Klimawandel ist Kulturwandel. Was die Energiewende für Europa bedeuten kann“. Leggewie sprach in diesem Rahmen über den Zusammenhang zwischen Energieproduktion und Regimeformen, wobei er sich im Wesentlichen auf die erdölexportierenden Rentiersstaaten im Mittleren Osten konzentrierte. Ihnen wurde durch die arabische Demokratiebewegung die Grundlage entzogen, ohne dass nun schon der Weg offen wäre für eine demokratische Regierung und eine Umstellung auf die Erzeugung und den Export erneuerbarer Energien wie Sonnenstrom. Diese Lösung empfahl Claus Leggewie als Kooperationsbasis für eine erneuerte Mittelmeerunion der EU. Das zahlreich erschienene Publikum diskutierte die Frage des Klimaschutzes engagiert und kontrovers, ebenso die Analogien zwischen den Regimeformen und Monokulturen der Erdölexportländer am Golf mit dem Gasexporteur Russland.</description><pubDate>Mi 02 Mai 2012 00:00:00 CEST</pubDate></item><item><title>Lesart Spezial: Der schwierige Umgang mit den Extremen</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Lesart Spezial: Der schwierige Umgang mit den Extremen.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Lesart Spezial: Der schwierige Umgang mit den Extremen.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Lesart-Spezial:-Der-schwierige-Umgang-mit-den-Extremen&quot;&gt; Lesart Spezial: Der schwierige Umgang mit den Extremen&lt;/h1&gt;

&lt;div class=&quot;bildunterschriftvollelaenge&quot;&gt;
&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1655.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Uwe Backes_Maike Albath_Wolf Schmidt&quot; alt=&quot;Uwe Backes_Maike Albath_Wolf Schmidt&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
© Buchhandlung Proust

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Warum wenden sich junge Deutsche den Extremen zu? Welche Gefahr geht von ihnen aus? Wie soll ein demokratischer Staat damit umgehen? Wie kann er präventiv agieren? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum des Diskussionsabends &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.kulturwissenschaften.de/home/lesartspezial.html&quot;&gt;Lesart Spezial&lt;/a&gt; am 23. April 2012, moderiert von Maike Albath (Deutschlandradio Kultur). Unter dem Titel „Mein Nachbar, der Extremist – Wie begegnen wir Neonazis und Islamisten?“ diskutierten Journalist Wolf Schmidt und Extremismusforscher Uwe Backes anhand zweier Buchneuerscheinungen über aktuelle Fallbeispiele, wie den Gerichtsprozess von Anders Breivik in Norwegen, die Debatte um die kostenlose Koranverteilung der Salafisten und die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle. Schmidt stellte sein kürzlich erschienenes Buch &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.christoph-links-verlag.de/index.cfm?inhalt=detail&amp;nav_id=1&amp;titel_id=663&quot;&gt;„Jung, deutsch, Taliban“&lt;/a&gt; (Ch. Links, Berlin 2012) vor, Uwe Backes die neueste Publikation von Gideon Botsch &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.wbg-wissenverbindet.de/WBGShop/php/Proxy.php?purl=/wbg/products/search/show,16164,.html&quot;&gt;„Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis heute“&lt;/a&gt; (WBG, Darmstadt 2012). Die beiden Lesart Spezial-Gäste warfen einen differenzierten Blick auf die in sich stark zersplitterte extremistische Szene, ihre Geschichte und die darin abzulesenden Entwicklungen und sprachen sich für mehr Wachsamkeit aus. Sie wiesen darauf hin, das vor allem das Internet eine schnelle Radikalisierung Einzelner innerhalb weniger Wochen begünstige. Ein Patentrezept zur Gegensteuerung gebe es nicht, allerdings sei Bildung der beste Weg um Radikalisierung vorzubeugen, so das Resümee des Abends. &lt;br /&gt;
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) veranstaltet gemeinsam mit dem &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.dradio.de/dkultur/&quot;&gt;Deutschlandradio Kultur&lt;/a&gt;, der &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.buchhandlung-proust.de/&quot;&gt;Buchhandlung Proust&lt;/a&gt; und dem &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.theater-essen.de/asp/gesamt.asp?sparte=3&quot;&gt;Schauspiel Essen&lt;/a&gt; in regelmäßigen Abständen die Reihe Lesart Spezial, in der Podiumsgäste Sachbuch-Neuerscheinungen zu aktuellen Themen diskutieren.</description><pubDate>Mo 30 Apr 2012 00:00:00 CEST</pubDate></item></channel></rss>

