<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet href="/css/xmlrss.css" type="text/css"?>
<rss version="2.0"><channel><title>KWI - Kulturwissenschaftliches Institut Essen</title><link>http://www.kwi-nrw.de/</link><description></description><language>de-de</language><item><title>Communitas</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Communitas.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Communitas.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Wissenschaftler-und-K--nstler-diskutieren-aktuelle-Ver--nderungen-der-politischen-und---konomischen-Kultur&quot;&gt; Wissenschaftler und Künstler diskutieren aktuelle Veränderungen der politischen und ökonomischen Kultur&lt;/h1&gt;

&lt;div class=&quot;bildunterschriftvollelaenge&quot;&gt;
&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1561.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Sabine Maria Schmidt, Kuratorin der Ausstellung „Communitas“ im Museum Folkwang&quot; alt=&quot;Sabine Maria Schmidt, Kuratorin der Ausstellung „Communitas“ im Museum Folkwang&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
© KWI

&lt;/div&gt;
Auf zwei Tagungen hat das KWI seine Kooperationen mit künstlerischen Initiativen fortgesetzt und zugleich einen Beitrag zu aktuellen Streitfragen geleistet. „Communitas“, gemeinsam mit dem Museum Folkwang und Sabine Maria Schmidt, griff die titelgebende Ausstellung des holländischen Installationskünstlers Aernout Mik auf. Renommierte Sozialforscher und –forscherinnen verbanden diese künstlerische Intervention mit der kulturwissenschaftlichen Analyse von Victor Turner bis Jean-Luc Nancy, um Struktur und Stellenwert von sozialen Gemeinschaften im 21. Jahrhundert auszuloten, darunter in den sozialen Medien. Unter den Stichworten „Commune“ und „Communismus“ wurden auch aktuelle politische Gemeinschaften und Bewegungen behandelt. Mit der Tagung „Changing Money“ in Kooperation mit Sibylle Peters (Hamburg) sowie Künstlern und Forscherinnen des Forschungstheaters (FUNDUS THEATER Hamburg) und der geheimagentur (derzeit am Theater Oberhausen) wurden Alternativwährungen anhand aktueller Projekte wie der Hamburger Kinderbank, der Banco Palmas in Brasilien und der Schwarzbank betrachtet, die am Theater Oberhausen im Frühjahr 2012 ihre Türen öffnen wird. David Boyle (UK) hielt die Keynote Speech. Beide Tagungen analysierten wichtige Veränderungen der politischen und ökonomischen Kultur, die Projekte am KWI in Zukunft genauer untersuchen werden.&lt;br /&gt;</description><pubDate>Mi 01 Feb 2012 00:00:00 CET</pubDate></item><item><title>Der Literarische Salon Strubel</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Der Literarische Salon Strubel.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Der Literarische Salon Strubel.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Der-Literarische-Salon-mit-Antje-R--vic-Strubel&quot;&gt; Der Literarische Salon mit Antje Rávic Strubel&lt;/h1&gt;

&lt;div class=&quot;bildunterschriftvollelaenge&quot;&gt;
&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1556.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Claus Leggewie im Gespräch mit Antje Rávic Strubel&quot; alt=&quot;Claus Leggewie im Gespräch mit Antje Rávic Strubel&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
© Stiftung Mercator / Foto: Uta Wagner

&lt;/div&gt;
&quot;Ich hatte das Schreiben an 'Sturz der Tage in die Nacht' genau so begonnen, wie die Reise für Erik, den Protagonisten, durch Schweden begonnen hatte: Ohne ein konkretes Ziel. Lediglich die Figuren habe ich in mir gehört, gesehen&quot; erzählt die Autorin Antje Rávic Strubel über ihren letzten Roman. Antje Strubel, deren Zweitname Rávic ein künstlerischer Beiname ist, lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Potsdam. Nach dem Abitur machte sie in Berlin eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie an der Universität Potsdam und der New York University Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie studierte und 2001 ihr Studium abschloß. New York wurde dann auch zum Schauplatz ihres ersten Romans &quot;Offene Blende&quot;. Die vielfach ausgezeichnete Literaturpreis- und Stipendiatsträgerin war am 25. Januar zu Gast im Literarischen Salon in Essen, einer Initiative des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), unterstützt von der Stiftung Mercator und dem Schauspiel Essen.</description><pubDate>Fr 27 Jan 2012 00:00:00 CET</pubDate></item><item><title>Kermani Fellowship</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Kermani Fellowship.html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Kermani Fellowship.html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Navid-Kermani-h--lt-Er--ffnungsvortrag-der-Lessingtage-in-Hamburg&quot;&gt; Navid Kermani hält Eröffnungsvortrag der Lessingtage in Hamburg&lt;/h1&gt;

&lt;div class=&quot;bildunterschriftvollelaenge&quot;&gt;
&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1555.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Navid Kermani, Senior Fellow am KWI&quot; alt=&quot;Navid Kermani, Senior Fellow am KWI&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(c) KWI

&lt;/div&gt;
Navid Kermani hat die Hamburger &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://tinyurl.com/76cn92p&quot;&gt;Lessingtage&lt;/a&gt; mit seinem Vortrag &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.navidkermani.de/media/raw/PatriotismusHHrede_NK.pdf&quot;&gt;Vergesst Deutschland. Eine patriotische Rede&lt;/a&gt; eröffnet. In seiner Rede am 22. Januar bezieht sich Kermani auf die Morde der rechtsradikalen Organisation &quot;Nationalsozialistischer Untergrund&quot; (NSU). Er entdeckt hierbei Parallelen zu Lessings Trauerspiel Philotas, in dem sich der Protagonist für sein Vaterland opfert, in dem festen Glauben, dass dies das Richtige, das Einzige sei. Auch die Protagonisten der NSU, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, haben geglaubt im Recht zu handeln, weil der Radikalismus, so Kermani, durch gewichtige Akteure in Deutschland wieder in die bürgerliche Mitte getragen worden sei. &lt;br /&gt;
Seit 2009 ist der Schriftsteller und Orientalist &lt;a href=&quot;/home/profil-nkermani.html&quot;&gt;Navid Kermani&lt;/a&gt; Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) gefördert durch die Stiftung Mercator. Das Fellowship war auf zwei Jahre angelegt und wurde nun um ein weiteres Jahr verlängert.</description><pubDate>Mi 25 Jan 2012 00:00:00 CET</pubDate></item><item><title>Lokale Entscheidungsstrukturen und institutioneller Wandel in der VR China.</title><link>http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Lokale Entscheidungsstrukturen und institutioneller Wandel in der VR China..html</link><guid isPermaLink="true">http://www.kwi-nrw.de/home/_blog-Lokale Entscheidungsstrukturen und institutioneller Wandel in der VR China..html</guid><description>&lt;h1 id=&quot;h0_Wer-bestimmt-in-Chinas-D--rfern-&quot;&gt; Wer bestimmt in Chinas Dörfern?&lt;/h1&gt;

&lt;div class=&quot;bildunterschriftvollelaenge&quot;&gt;
&lt;img  src=&quot;/images/text_material-1550.img&quot; class=&quot;textMaterial&quot; title=&quot;Straßenbau in chinesischen Dörfern&quot; alt=&quot;Straßenbau in chinesischen Dörfern&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
(c) privat

&lt;/div&gt;
Am Dienstag hielt &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.uni-due.de/konfuzius-institut/anja_senz.shtml&quot;&gt;Anja Senz&lt;/a&gt;, die geschäftsführende Direktorin des &lt;a class='extlink' target=_blank href=&quot;http://www.uni-due.de/konfuzius-institut/index.shtml&quot;&gt;Konfuzius Instituts an der Universität Duisburg-Essen&lt;/a&gt;, im KWI einen Vortrag zum Thema „Lokale Entscheidungsstrukturen und institutioneller Wandel in der VR China“. Dabei ging es um die Rekonstruktion von Entscheidungen, die man in einem dörflichen Kontext zum Thema Straßenbau getroffen hat. China hat im vergangenen Jahrzehnt durchschnittlich 3% seines BIP investiert, um sein Straßennetz auszubauen, was die Bevölkerung gerade in den ländlichen Regionen als wesentlichen Beitrag zur Armutsbekämpfung betrachtet. Jedoch ist bislang nur wenig darüber bekannt, wie Dörfer ihre Selbstverwaltung im Alltag organisieren und wie sie relevante Entscheidungen treffen. Hier setzt die Untersuchung von Anja Senz an, deren zentrale Frage es ist, inwieweit Entscheidungen durch Individuen und die jeweilige Sachlage geprägt oder aber durch ein pauschales Verfahren geregelt sind. Anhand der sechs analysierten Fallbeispiele zeigte sich, dass eine Vielzahl von Akteuren an den jeweiligen dörflichen Entscheidungen beteiligt war, darunter neben den Mitgliedern des direkt von der Bevölkerung gewählten Dorfkomitees auch der Parteisekretär und das in jedem chinesischen Dorf existierende Parteigremium (Parteizelle).</description><pubDate>Fr 20 Jan 2012 00:00:00 CET</pubDate></item></channel></rss>

