Scholars in Residence: Ein Abschlussbericht

Omer Aijazi, Martin David
© Omer Aijazi/Martin David
Das seit 2009 gemeinsam vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem Goethe-Institut betriebene geistes- und kulturwissenschaftliche Residenzprogramm „Scholars in Residence“ konnte im Frühjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen werden. Während seiner insgesamt fünfjährigen Laufzeit hat es den internationalen Austausch von Nachwuchswissen-schaftler/innen im Bereich der Kulturwissenschaften nachhaltig gefördert und wurde mit steigender Tendenz als eine attraktive Chance internationaler Kooperation und Netzwerkbildung genutzt — insbesondere auch von ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Anders als bei herkömmlichen Residenzstipendien handelt es sich im Falle des Scholars in Residence-Programms um ein Tandemprogramm: Zwei Nachwuchswissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern besuchen sich gegenseitig und kooperieren im Rahmen ihrer Forschung miteinander.
Am KWI fand das Programm seinen Abschluss mit dem wissen-schaftlichen Austausch zwischen dem deutschen Kulturwissenschaftler Martin David und seinem kanadisch-pakistanischen Partner Omer Aijazi. Das gemeinsame Arbeitsthema war Katastrophenforschung: Omer Aijazi untersucht soziale Strategien zur Krisenüberwindung nach Überschwemmungskatastrophen in Pakistan, Martin David die Langzeitfolgen der nuklearen Katastrophe Tschernobyl auf den deutschen Ökostrommarkt. Die jeweiligen Gastaufenthalte beider Wissenschaftler in Deutschland bzw. Kanada wurden zur Veranstaltung mehrerer Workshops zum Thema social repair genutzt, aus denen weitere Publikationsprojekte hervorgehen werden.
Verena Schreiber, 30.07.14
 

Neuer Jahresbericht erschienen

KWI Bericht 2012/2013
Der neue Jahresbericht des Kulturwissen-schaftlichen Instituts Essen (KWI) über die Jahre 2012/2013 ist erschienen. Der Bericht informiert ausführlich über die Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts in den verschiedenen Forschungsschwerpunkten und zugehörigen Projekten.
Darüber hinaus dokumentiert er die im Institut entstandenen Publikationen, die Veranstaltungen der vergangenen zwei Jahre und den Dialog des Instituts mit Kultur und Öffentlichkeit. Der Jahresbericht kann ab sofort in der Geschäftsstelle in der Goethestraße 31 abgeholt werden und steht hier als PDF zum Download bereit.
Verena Schreiber, 23.07.14
 
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