Zum letzten Mal in Essen: Der Literarische Salon

Der Literarische Salon 2015/16
© KWI
Seit fünf Jahren findet der Literarische Salon bereits an seiner Essener Spielstätte statt. Große Autorinnen und Autoren aus aller Welt waren in den letzten Jahren bei Navid Kermani und Claus Leggewie zu Gast. Sie lasen aus eigenen Büchern, brachten Texte mit und präsentierten, was sie darüber hinaus noch bewegt: Musik, Videos, Bilder. Doch die drei Termine des Literarischen Salons im Herbst und Winter 2015/16 sind die letzten in Essen. Bevor es zu Ende geht, empfangen Kermani und Leggewie jedoch noch einmal drei herausragende Autoren. Mit Fadhil al-Azzawi besucht am 2. September 2015 einer der berühmtesten arabischen Gegenwartsautoren das Ruhrgebiet. Er wird aus seinem Roman "Der Letzte der Engel" lesen, ein gefeiertes und erhellendes Portät des Irak. Ihm folgt am 2. Dezember 2015 der Lyriker Michael Lentz. Seine Gedichte und Romane lassen aufhorchen, so spielerisch geht er mit Worten und Sätzen um. Den Abschluss des Literarischen Salons in Essen bildet der Schotte John Burnside am 14. Januar 2016. Sein tiefgründiger Text verschafft dem Publikum Einblick in das Leben mit einem trunksüchtigen Vater und den Kampf gegen den eigenen Alkoholismus. Ein starkes Finale! Wir danken der Stiftung Mercator für die Förderung der erfolgreichen Reihe. Das Format wird am Spielort Köln in gewohnter Form fortgeführt. Hier empfangen Guy Helminger und Navid Kermani weiterhin die Gäste im Kölner Stadtgarten. Nähere Informationen entnehmen Sie dem aktuellen Flyer Der Literarische Salon im Herbst/Winter 2015/16.
Miriam Wienhold, 05.08.15
 

Einladung zum Zukunftsrat Ruhr

Lebensqualität im Ruhrgebiet
© Dieter Schütz / pixelio.de
Es tut sich was im Ruhrgebiet: Essen wird Grüne Hauptstadt Europas, 100 Kilometer Radschnellweg werden Duisburg und Hamm verbinden, 2020 wählen wir ein Ruhrparlament. Ist das alles oder tut sich mehr? Und wie wird ein Gebiet zur Stadt, am Ende gar zur Metropole? Was können die Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, dass es 2032 oder 2054 genug sinnvolle Arbeit in der Region gibt und es eine Lust sein wird, hier zu leben? Dass die Umwelt geschont, das Klima gerettet und die Lebensqualität erhöht wird?
Die Ruhrtriennale bietet zwischen 2015 und 2017 Gelegenheit, eine Institution ins Leben zu rufen, welche die Bürgergesellschaft der Metropole Ruhr in die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft an der Ruhr einbezieht – den Zukunftsrat Ruhr. Dabei handelt es sich um ein demokratisches Beteiligungsexperiment in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), an dem alle Bürger des Ruhrgebiets mitwirken können. Wir laden Sie herzlich ein zur konstituierenden Sitzung des Zukunftsrats Ruhr am 19. September 2015. Im Refektorium des „The Good, the Bad and the Ugly“ vor der Jahrhunderthalle Bochum startet die Eröffnungsdiskussion mit Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons, Raumplanerin Christa Reicher, Regionalplaner Martin Tönnes, Dramaturgin Sabine Reich, Energiefachfrau Babette Nieder, Soziologe Rolf Heinze und Wirtschaftsförderer Rasmus C. Beck. Sie erörtern Zukunftsaufgaben im Revier, die anschließend mit Ihnen im Gesprächsformat eines „World Café“ konkretisiert und in Schlussfolgerungen überführt werden. Eine Anmeldung wird erbeten unter konsultativeruhr@kwi-nrw.de
Miriam Wienhold, 28.07.15
 
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