KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Claus Leggewie erhält Landesverdienstorden NRW


Claus Leggewie nimmt den Landesverdienstorden NRW von Hannelore Kraft entgegen
Foto: Staatskanzlei NRW
"Ich freue mich sehr über diese hohe Auszeichnung und nehme sie entgegen als Anerkennung für die in den letzten Jahren von unserem großartigen Team am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen geleistete Arbeit der Forschung, Vermittlung und Politikberatung und als Ansporn, diese fortzuführen." Mit diesen Worten nahm KWI-Direktor Claus Leggewie den Landesverdienstorden NRW von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegen. In einer Feierstunde zeichnete das Landesoberhaupt am Mittwoch 26 Personen aus, die sich auf besondere Weise in und für Nordrhein-Westfalen engagiert haben.
Hannelore Kraft hob in ihrer Laudatio den Stellenwert Leggewies als Public Intellectual hervor. Als einen der "profiliertesten intellektuellen Köpfe unseres Landes und einen unserer wichtigsten Vordenker" lobte sie sein Engagement für eine heterogene Gesellschaft, eine wehrhafte Demokratie und sein beständiges Eintreten gegen "Vereinfacher und Polemisierer". Im Namen der Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens dankte sie ihm für die Bereicherung des "Wissenschaftslands NRW" mit den Worten: "Sie sind ein Aushängeschild für NRW als Land der Geistes- und Sozialwissenschaften." Neben dem KWI-Direktor erhielten unter anderem der Journalist Ranga Yogeshwar sowie der Schauspieler Leonard Lansink die Anerkennung für besondere Verdienste.
Miriam Wienhold, 19.01.17
 

NEU: Halyna Leontiy in der Unikate


Die Ausgabe 49 der Unikate widmet sich der Mehrsprachigkeit im Ruhrgebiet
Foto: UDE
KWI-Fellow Halyna Leontiy hat in der letzten Ausgabe der Unikate einen Artikel zu ihrem Forschungsprojekt "Migration und Komik" veröffentlicht. Das Projekt lief von 2012 bis 2016 am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI) und analysierte die Komik-Kultur von SpätaussiedlerInnen und Deutsch-TürkInnen. Ziel war es, anhand dieser Auswertungen die Identität und Kultur dieser Gemeinschaften zu beforschen. In ihrem Beitrag in der zweimal jährlich erscheinenden "Unikate" der Universität Duisburg-Essen (UDE) fokussiert sich Leontiy auf einen Teilaspekt ihrer Forschung, die Alltagskommunikation einer Generation von SpätaussiedlerInnen. Konkret betrachtet sie die Generation von Studierenden, die im frühen Kindesalter mit den Eltern nach Deutschland einwanderten.
Mit diesem Artikel schließt Halyna Leontiy ihre Projekttätigkeit sowie ihr Engagement am KWI ab. Seit Ende 2016 ist sie in Tübingen als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung (ZGD) der Universität Tübingen beschäftigt. Hier führt sie eine Begleitforschung des Projekts "Gemeinsam zum Studienerfolg: Initiationswege in die Wissenschaft" durch. Das Kollegium des KWI wünscht ihr für ihren weiteren Werdegang alles Gute!
Miriam Wienhold, 11.01.17
 
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