Filmvorführung und Diskussion: Gewalt in den Filmen von Quentin Tarantino

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Gewalt auf komische und unterhaltsame Weise darzustellen ist ein Markenzeichen der Filme von Quentin Tarantino. Darüber ist viel diskutiert worden und manche Kritiker werfen Tarantino sogar Gewaltverherrlichung vor. Heute zeigen die Literaturwissenschaftler Susanne Kaul und Jean-Pierre Palmier von der Universität Bielefeld in der Reihe
CineScience Film und Gewalt ab 20 Uhr im Essener Filmstudio Glückauf, mit welchen filmischen Mitteln die Gewalt dargestellt wird, und reflektieren den Gewaltdiskurs anhand von Tarantinos Gesamtwerk. Das Publikum ist eingeladen, sich an der Diskussion – während der unter anderen Filmszenen aus „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“, „Kill Bill: Vol.1/2“ und „Inglourious Basterds“ gezeigt werden – zu beteiligen. Die vier Abende zum Thema Film und Gewalt umfassende Ausgabe der Veranstaltungsreihe CineScience, die das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das
Filmstudio Glückauf seit 2011 gemeinsam ausrichten, wird durch den
Verein zur Förderung des KWI gefördert.
Tagung: „Politische und gesellschaftliche Herausforderungen durch den Klimawandel“

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„Kann Demokratie Klimawandel?“ Unter diesem Motto trafen sich zum Diskurs am 6. und 7. Mai NachwuchsforscherInnen auf der Tagung
„Politische und gesellschaftliche Herausforderungen durch den Klimawandel“, die von dem durch die Hans Böckler Stiftung geförderten KWI-Graduiertenkolleg „Herausforderung der Demokratie durch Klimawandel“ organsiert wurde. Einer der Höhepunkte der Tagung war die öffentliche Podiumsdiskussion am 6. Mai zum Thema „Ende der globalen Klimadiplomatie – Beginn der lokalen Umsetzung: Eine Chance für mehr Demokratie?“. Im Rahmen der gut besuchten Diskussionsveranstaltung debattierte KWI-Direktor und WBGU-Mitglied
Claus Leggewie mit Prof. Dr. Miranda Schreurs (Freie Universität Berlin), Dr. Niklas Höhne (Ecofys) und Holger Robrecht (ICLEI Europe) über die Frage, ob es angesichts der stockenden Fortschritte der internationalen Klimaverhandlungen nicht an der Zeit sei, auf alternative Umsetzungsformen auszuweichen. Erörtert wurde hier unter anderem die Option von themenspezifischen Partnerschaften auf der Ebene von Staaten oder Regionen zu klimapolitischen Schwerpunktthemen, welche als „Flaggschiff“ voranschreiten und so mittel- und langfristig politische und technische Innovationen erzeugen und Spillover-Effekte nach sich ziehen könnten. Die DiskutantInnen kamen letztlich zu dem Schluss, dass lokale und regionale Initiativen ein zentrales Element der Klimapolitik darstellten, es zur Einhaltung der 2-Grad-Leitplanke allerdings eines neuen internationalen Rahmenvertrags bedürfe.
Das
Graduiertenkolleg „Herausforderungen der Demokratie durch Klimawandel“ des KWI und der Hans Böckler Stiftung setzt sich wissenschaftlich mit der Frage auseinander, wie klimaverträglich demokratische Entscheidungsprozesse sind und wie demokratieverträglich die Bewältigung des Klimawandels ist. Inhaltlich werden sowohl die Bedingungen klimarelevanten Handelns auf individueller Ebene als auch die Bestimmung und der Zusammenhang zwischen Legitimation und Performanz in Politikprozessen thematisiert
Weitere Tagungsergebnisse finden Sie
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