Bilanztagung des Projekts „SPREAD – Scenarios of Perception and Reaction to Adaptation“

v.l. Inge Paulini, Harald Welzer
© Bernd Sommer
Für einen gesellschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit bedarf es eines tieferen Verständnisses von Etablierungs- und Ausbreitungsprozessen sogenannter Nachhaltigkeitsinnovationen. Dieser Aufgabe stellte sich das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „SPREAD – Scenarios of Perception and Reaction to Adaptation“, das drei ehemalige deutsche Bürgerinitiativen aus dem Bereich erneuerbarer Energie untersuchte. Am 26. März fand der von Andreas Ernst, Center for Environmental Systems Research (CESR), und Harald Welzer, ehemaliges Vorstandsmitglied des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), geleitete Forschungsverbund mit einer Bilanztagung im Projektzentrum Berlin der Stiftung Mercator öffentlich seinen Abschluss. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage nach der Verquickung zwischen Mikro- und Makroebene von Diffusionsprozessen im Bereich der Nachhaltigkeitsinnovationen: Wie wird Nachhaltigkeit mainstream? Diese Frage berührte Aspekte basisdemokratischer Beteiligung und Kommunikation ebenso wie gesellschaftliche Responsivität über Milieugrenzen hinweg. Die vorgestellten Ergebnisse dieser vierjährigen Kooperation zwischen KWI und CESR und ihrer Teilprojekte „Bedingungen erfolgreicher sozio-technischer Wandlungen“ (KWI) und „Quantitative Erhebung und Modellierung“ (CESR) wurden von Cordula Kropp, Reinhard Loske, Wander Jager und Klaus Rennings kommentiert und den insgesamt 40 TagungsteilnehmerInnen aus Wissenschaft und Ministerien interessiert diskutiert.
Helena Rose, 24.04.14
 

CineScience: Krieg und Film

CineScience: Krieg und Film
© KWI
Nicht zuletzt in Folge der Auslandseinsätze der Bundeswehr steht der „Krieg“ seit einiger Zeit wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit und wird durch das Gedenken an den Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkriegs in diesem Jahr weithin sichtbar sein. In der Filmgeschichte war Krieg von Anfang an ein zentraler Gegenstand, Kriegsfilme zählen zumeist zu den erfolgreichen Kinoereignissen. In der CineScience-Reihe Krieg und Film greift das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) an vier Abenden unterschiedliche Aspekte des Themas auf und beleuchtet diese anhand von Filmausschnitten mit Gästen aus Kunst und Wissenschaft und in der Diskussion mit dem Publikum im Filmstudio Glückauf. Dabei wird es um den Ersten Weltkrieg im Film, das Thema Krieg und Helfen, die Frage der Selektivität und Fiktion in der Kriegsfotografie und das Thema Krieg im humoristischen und satirischen Film gehen. Die Reihe wird vom Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) gefördert. Eröffnet wird die Reihe am 6. Mai mit dem Thema „Kaiserreich und Großer Krieg. Reflexionen in Film und bildender Kunst.“ Nähere Informationen können Sie dem aktuellen Flyer zur CineScience-Reihe Krieg und Film entnehmen.
Helena Rose, 17.04.14
 
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