KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

ENERGIEWENDELANDKARTE RUHR ONLINE


Endlich online: Die Karte der Energiewende im Ruhrgebiet
Die Energiewende virtuell: Wie viele Car Sharing Standorte gibt es eigentlich im Ruhrgebiet? Wo finde ich das nächste Repair Café für mein kaputtes Fahrrad? Wer beschäftigt sich mit neuen klimafreundlichen Technologien, beispielsweise mit Brennstoffzellen? Wo wird klimafreundlich gewohnt? All diese Fragen beantwortet jetzt eine interaktive Karte des Verbundprojekts Energiewende Ruhr, die in Kooperation mit der TU Dortmund, Fakultät Raumplanung und der Stiftung Mercator realisiert wurde. Nach dem Buch "Geschichten einer Region. AgentInnen des Wandels für ein nachhaltiges Ruhrgebiet" ist dies die letzte große Veröffentlichung aus dem erfolgreichen Projekt, an dem die TU Dortmund, das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Wuppertal Institut gemeinsam geforscht hatten. Die Karten bieten Menschen aus dem Pott die Möglichkeit, sich Initiativen anzuschließen und zu entdecken, wie innovativ, nachhaltig und zukunftsgerichtet das Revier heute schon ist. Hintergrund bildet die Annahme, dass die Umstände für eine Umsetzung der Energiewende besonders dann günstig sind, wenn eine Vielzahl von Kooperationen und Aktivitäten unterschiedlicher Ebenen ineinandergreifen, Top-down- und Bottom-up-Prozesse sich also zu vielfältigen Governance-Formationen verbinden und gemeinsam auf ein Ziel hinwirken.Die Karte ist zu finden auf www.energewendelandkarte-ruhr.de.
Miriam Wienhold, 05.12.16
 

Participedia - Demokratie stärken durch geteiltes Wissen


Participedia-Logo
Die Online-Plattform „Participedia“ will Wissen über demokratische Innnovationen vertiefen und als globale und Open Source basierte Plattform für Forschung und Praxis einen breiten Nutzen bieten. Wissenschaftler und Praktiker können hier ihr Wissen in Form von Fall- und Projektdaten eintragen und hochladen. Ziel ist es, durch „das Wissen der Vielen“ Daten über Beteiligungs- und Partizipationsprozesse zu sammeln und vergleichbar zu machen. So will das Projektteam die Frage beantworten, welche partizipativen Verfahren für welche Ziele, Probleme und Inhalte unter spezifischen Bedingungen am besten geeignet sind. Um Chancen, Herausforderungen und möglichen Lösungswege der verstärkten Nutzung und Etablierung von Participedia in der Wissenschaft und Praxis zu diskutieren, fand diese Woche der Workshop „Participedia - A Global Partnership to Create and Mobilize Knowledge about Democratic Innovations” im Gartensaal des KWI statt. Organisiert wurde der Workshop von KWI-Fellow Jan-Hendrik Kamlage , der als wissenschaftlicher Partner des Netzwerks fungiert. Inhaltlich wie organisatorisch unterstützt ihn dabei Nora Schecke . KWI-Fellow Esther Trost moderierte die Veranstaltung. Die Teilnehmenden spiegelten praktische wie wissenschaftliche Interessen und Standpunkte wider und setzten sich aus MitarbeiterInnen des IASS Potsdam, des Deutschen Instituts für Urbanistik (difu), der Bertelsmann Stiftung, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der Servicestelle NRW „Dialog schafft Zukunft“ zusammen. Jens Newig, Professor für Governance und Nachhaltigkeit der Leuphana Universität Lüneburg, referierte abschließend über die Möglichkeiten der Metanalyse als Strategie evidenzbasierter Beteiligungsforschung am Beispiel des Forschungsprojektes EDGE. Als Ergebnis standen am Ende des Workshops diskutierte und erarbeitete Konzepte und Vorschläge zur zielgruppenspezifischen Nutzung und Mehrwertgenerierung von Participedia.
Miriam Wienhold, 01.12.16
 
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