KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

AUSSCHREIBUNGEN


Hier finden Sie Ausschreibungen für Stellen, Forschungsstipendien und Preise sowie Aufrufe zur Einreichung von Konferenzbeiträgen.

Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2017

Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2017

Für hervorragende Dissertationen in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften vergibt der Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) auch in diesem Jahr wieder den Dissertationspreis Kulturwissenschaften. Der Preis ist für NachwuchswissenschaftlerInnen der drei UAR-Universitäten Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen ausgeschrieben, deren Promotionsverfahren in den Jahren 2015, 2016 oder bis Ende April 2017 abschlossen wurde.

Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2017.

Erbetene Bewerbungsunterlagen:
Anschreiben, Kurzfassung der Dissertation (zwei DIN A4-Seiten), ein Exemplar der Dissertation, Lebenslauf, eine Würdigung der Arbeit durch die betreuende Professorin/den betreuenden Professor.

Preisdotierung:
Die Autorin/der Autor der erstplatzierten Arbeit erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 €, die Autorin/der Autor der zweitplatzierten Arbeit in Höhe von 1.500 €.

Die Auswahl trifft eine Jury am KWI unter der Leitung des Vorsitzenden des Fördervereins. Der Förderverein des KWI unterstützt die interuniversitäre Arbeit des KWI und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften.

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie hier:

Call for Paper: Masken und Medien - Darstellungsrassismus und Entstellung


Datum:
20. Mai 2017, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestr. 31, 45128 Essen

Die aktuelle Kontroverse um Dana Schutz’ Bild Open Casket, das seit dem 17. März 2017 im Rahmen der Whitney Biennial in NYC zu sehen ist, zeigt, wie notwendig es ist, Rassismus im Kunstkontext und im Zusammenhang mit Darstellungsfragen zu untersuchen und zu diskutieren. Auslöser der in Feuilleton und Social Media entflammten Debatte ist ein „Offener Brief“ der Künstlerin Hannah Black, in dem sie die Zerstörung von Open Casket fordert. Ihr Argument: „[…] those non-Black artists who sincerely wish to highlight the shameful nature of white violence should first of all stop treating Black pain as raw material.” Das Bild von Schutz verweist auf die historische Fotografie des im offenen Sarg liegenden 14-jährigen Emmett Till, der 1955 brutal von white supremacists ermordet wurde und dessen Mutter entschieden hatte, sein entstelltes Gesicht der Weltöffentlichkeit zu zeigen. Das von Schutz übermalte Dokument rassistischer Entstellung steht am Anfang der USamerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Der Mord an Till sowie der Freispruch der Täter wurden seither wiederholt Sujet künstlerischer Darstellung und werfen die Frage auf, wer in wessen Namen und mit welchen ästhetischen Mitteln auf rassistische Gewaltverhältnisse Bezug nimmt. Vor diesem Hintergrund untersucht der Workshop das Verhältnis von Darstellung, Entstellung und Rassismus in unterschiedlichen medialen Kontexten. Einbezogen wird historisches Material insbesondere aus dem Theaterbereich sowie aktuelle Theoriedebatten (u. a. Texte von Achille Mbembe).

Bitte senden Sie uns bei Interesse an der Teilnahme bis zum 30. April 2017 eine Kurzvita und ein kurzes Motivationsschreiben (ca. 200 Wörter) an folgende Emailadresse zu:
in-between[at]rub.de

Den ausführlichen Call for Paper finden Sie hier

Call for Participants in “MEET UP! German-Ukrainian Youth Encounters”: Spotting Agents of Change for Good Governance – Walking with Thinking


When and where?
The encounters take place in Germany (Essen and Berlin) on 6-13 July 2017 and in Ukraine (Kiev) on 12-19 September 2017. The participants are expected to participate in both encounters.

How to apply?
Please fill in this form by April, 23, 23:59 and send your CV to apply2meetup@gmail.com (in case of questions, use this email too).

What is it about?
The project will bring together a team of German and Ukrainian participants with the goal of creating an educational citywalk in Kyiv, which will inform tourists from Ukraine and from abroad about corruption and its prevention. The participants will also set up a website, where the tour itinerary and information will be available for public use in Ukrainian and English. To prepare the tour, the participants will meet the German and Ukrainian change agents - civil society activists, NGOs and state institutions with the focus on anti-corruption and good governance. Through engaging with these agents in the course of interactive workshops, the participants will learn about the causes and consequences of corruption and constructive anti-corruption solutions. They will also gain necessary theoretical knowledge by attending an interdisciplinary conference in Essen “Friends of Foes of Transformation? Economic Elites in Ukraine in Historical and Comparative Perspective”. German NGO LobbyControl, who introduced similar tour about lobbyism in Berlin, will serve as a role model for this joint German-Ukrainian product. Anti-Corruption Research and Education Centre (ACREC) will use the elaborated tour as a basis for the further development of its content.

For the complete information about this call please take look at the document here!

Call for Paper: Wegbereiter oder Gegner der Transformation? Wirtschaftseliten in der Ukraine in historischer und vergleichender Perspektive


07. - 08. Juli 2017, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestr. 31, 45128 Essen

Die Erforschung von Eliten hat in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Sowohl in einer akteurszentrierten als auch in einer strukturorientierten Perspektive kommt sie zum Tragen, um politische Herrschaft zu erforschen, aber auch um Gesellschaftsanalyse zu betreiben und somit zugleich Modernisierungsprozesse und Transformationsmodalitäten zu ergründen.
Unter dem Titel „Wegbereiter oder Gegner der Transformation?“ wird sich die Konferenz Wirtschaftseliten als einer besonders relevanten ukrainischen Teilelite widmen. Unter Wirtschaftseliten verstehen wir hier Einzelpersonen sowie Gruppen und Netzwerke von Akteuren, die über ein besonders hohes ökonomisches Kapital verfügen und dieses für die Ausübung von Macht und Einfluss auf Politik und Sozialstrukturen einer Gesellschaft einsetzen.

Vortragsvorschläge im Umfang von max. 350 Wörtern sowie ein kurzer CV werden spätestens bis zum 01.03.2017 erbeten an: Oksana Huss, oksana.huss@stud.uni-due.de | Olena Petrenko, olena.petrenko@rub.de | Ukraine.Netzwerk@kwi-nrw.de

Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Den ausführlichen Call finden Sie hier auf Deutsch und auf Englisch.

Call for Paper: Damned by Dams - Artefacts of Modernization and Conflicts of Transformation


Das Käte Hamburger Kolleg Duisburg (KHK) bietet unter der Leitung von Christine Unrau im Oktober 2017 einen Workshop zum Thema "Damned by Dams - Artefacts of Modernization and Conflicts of Transformation" an.

Datum:
26. und 27. Oktober 2017, Universität Duisburg-Essen

Ausschreibung CfP:
Hierzu gibt es einen Call for Papers/Abstracts, den Sie unter diesem Link finden können.

Deadline:
Wenn Sie am Workshop teilnehmen möchte, schicken Sie bitte bis zum 30.03.2017 einen Abstract von höchsten 500 Wörtern an Kristine Avram (avram@gcr21.uni-due.de). Bis zum 30.04.2017 wird man Sie unterrichten, ob Ihr Vorschlag für den Workshop akzeptiert wurde. Das vollständige Paper muss bis zum 13.10.2017 vorliegen. Weitere Informationen entnehmen Sie dem vollständigen Call.

Call for Papers: Von der Künstlerkritik zur Kritik an der Kreativität - Subjektivierung in Forschung und Praxis / From Artistic Critique to Criticising Creativity - Subjectification in Research and Activism


Interdisziplinäre Konferenz vom 12.-14.10.2017 am KWI / Interdisciplinary conference at the Institute for Advanced Study in the Humanities (KWI) 12-14 October 2017

Find the english version of the Call for Papers below!

Bewerbungsschluss:
31.05.2017
Rückmeldungen bis Ende Juli 2017

Kontakt:
kritik-kreativitaet@uni-due.de

Willkommen sind Perspektiven verschiedener Disziplinen und unterschiedliche methodische Ausrichtungen ebenso wie Ansätze praxisorientierter Kritik (z.B. von Verbänden, Initiativen oder in Form aktivistischer sowie künstlerischer Positionen).

CfP ends:
31 May 2017
Feedback: End of July 2017

Contact:
kritik-kreativitaet@uni-due.de

We welcome approaches from various disciplines and methodological backgrounds as well as applicationoriented criticism (e.g. by organisations, initiatives or in form of activist and artistic positions).

Der ausführliche CfP zum download/the complete CfP as download:
pdf iconDeutsche Version des CfP
pdf iconEnglish Version of the CfP

Pflichtpraktika im KWI:


Studierende, die im Rahmen ihres Studiums ein Pflichtpraktikum im KWI absolvieren möchten, können sich für eine Hospitanz im Forschungsbereich Partizipationskultur sowie in der Presseabteilung des KWI bewerben. Senden Sie bei Interesse ein E-Mail-Anschreiben unter Angabe des gewünschten Zeitraums und Arbeitsbereichs mit Anschreiben, Lebenslauf, relevanten Arbeitszeugnissen sowie dem Nachweis für die Anbindung des Praktikums an einen Studiengang (gemäß der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung des betreffenden Studiengangs) an die KWI Pressestelle, Miriam Wienhold, pressestelle@kwi-nrw.de, Tel. 0201/7204–152.
Dennis Arnold, 22. Mai 2017 12:02