KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Teilprojekt: Substitute für Lebensmittel: Technikfolgen-Abschätzung, Nachhaltigkeit, Zukunftsorientierung im Diskurs mit jungen Menschen


Neue Lebensmittel gleich nachhaltig?
© KWI

Frühstückseier aus Algen, Burger aus Insekten, Bratlinge aus Lupinensamen: Zunehmend kommen neue und unkonventionelle Lebensmittel auf den Markt. Sie sind Ausdruck des gestärkten Interesses für neuartige Produkte, Technologien und Herangehensweisen. Auch geben sie den Wunsch der VerbraucherInnen nach gesunder und verantwortungsvoller Ernährung wieder (ethisch, nachhaltig und sozial). Neue Techniken im Verbund mit neuen biotechnologischen Entwicklungen werden die Lebensmittelherstellung prägen. Vor diesem Hintergrund kommt Lebensmittelsubstituten auf pflanzlicher und tierischer Basis eine wachsende Bedeutung zu.
Das Institut für Zunkunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) befasst sich in dem Forschungsprojekt "Substitute für Lebensmittel: Technikfolgen-Abschätzung, Nachhaltigkeit, Zukunftsorientierung im Diskurs mit jungen Menschen" mit den damit verbundenen ethischen, rechtlichen sowie sozialen Fragen und Folgen. Die qualitative Studie des KWI im Rahmen des vom IZT durchgeführten Projektes geht verschiedenen Fragen nach: Wie passen neuen Ernährungsformen mit den ethischen Normvorstellungen junger Menschen zuammen? Inwieweit passen die „neuen“ Produkte mit der alltäglichen Ernährung zusammen? Welche kreativen Potentiale beim Kochen setzen die neuen Produkte frei? Wie wird das Gesundheits- und Nachhaltigkeitspotential dieser Lebensmittel eingeschätzt?
Das KWI begleitet junge Menschen bei der Erprobung von unkonventionellen Lebensmitteln und erforscht die Arten und Weisen des Umgangs mit ihnen. Das Projekt will junge Menschen an sachliche und reflektierte Debatten über diese Themen heranführen. Hier erfahren Sie mehr über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Projekt und seine Methodik.
Dennis Arnold, 19. Sep 2018 10:23