KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Käte Hamburger Kolleg

Workshop „Beispiele gelingender Kooperation (1) - Künstlerische Praxis und Improvisation" im Rahmen der Ruhrtriennale 2012

Claus Leggewie, 21. August 2012, Jahrhunderthalle Bochum, „Europeras 1&2“
© Centre for Global Cooperation Research / Georg Lukas
Was können politische Akteure in Puncto Kooperation von Akteuren aus künstlerischen Bereichen lernen? Der jüngste Klimagipfel in Rio oder auch der Millenniums-Gipfel 2010 haben gezeigt, dass das Durchsetzen erfolgreicher internationaler Kooperationen zu den schwierigsten Aufgaben der Politik gehört. Ob Beispiele gelingender Kooperation aus der Kunst und der kulturellen Praxis auch zur Verbesserung der Mechanismen globaler politischer Kooperation angewendet werden können, untersuchte der Workshop des Käte Hamburger Kollegs „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ (GCR21) und des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) am Beispiel des internationalen Kunstfestivals Ruhrtriennale vom 21. bis 25. August 2012. Durch Beobachtungen der Proben und Aufführungen, Gespräche mit künstlerischen Produzenten (Oper, Ballett, Performance) und wissenschaftlicher Deutung gewannen Wissenschaftler und Professionelle Einblicke in die Praktiken der Improvisation und Ensemblearbeit und arbeiteten die Grundlagen interkulturellen Verstehens und Miss-Verstehens in der künstlerischen Sphäre heraus.



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(c) Centre for Global Cooperation Research (GCR21) / Georg Lucas
Heiner Goebbels ist Intendant und künstlerischer Leiter des internationalen Kunstfestivals Ruhrtriennale.










(c) KWI
Claus Leggewie ist Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und des Käte Hamburger Kollegs / Centre for Global Cooperation Research (GCR21).









(c) Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)
Dirk Messner ist Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) und des Käte Hamburger Kollegs / Centre for Global Cooperation Research (GCR21).










Über das Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research:
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Käte Hamburger Kolleg "Politische Kulturen der Weltgesellschaft: Chancen globaler Kooperation im 21. Jahrhundert" wurde im Februar 2012 in Duisburg eröffnet. Im Rahmen des Kollegs untersuchen renommierte, internationale Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen Schwierigkeiten und Chancen globaler Kooperation in einer kulturell ausdifferenzierten Weltgesellschaft. Beteiligte Institute des an der Universität Duisburg-Essen angesiedelten Käte Hamburger Kollegs sind das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) an der Universität Duisburg-Essen (UDE), das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE).
Johanna Buderath, 20. Okt 2017 12:59